Die Farbtöpfe der Aborigines

Die Ochre Pits sind ein populäres Touristen-Ziel ca. 110 km von Alice Springs entfernt, in den West McDonnell Ranges gelegen. Ochre Pits besteht aus verschiedenen mehrfarbigen Schichten Ockerhaltiges Gestein. Die Farben variieren von Gold über sämtliche Erdtöne bis zu Rot. Die Ochre Pits sind wortwörtlich die Farbtöpfe der Aboriginals. Bei diesen sogenanntes Ochre Pits handelt es sich um eine heilige Stätte der Aboriginals und gehört heute den Western Arrernte People. Diese natürlichen Mineralien wurde von Generationen von Aboriginals als Grundmaterial für Bilder- und Körperfarben benutzt sowie auch für Zeremonien verwendet.
Die Ochre Pits bieten fotografisch viele Möglichkeiten. Auch eignen sie sich hervorragend für abstrakte Bildkompositionen. Die Muster, Farben und Formen des Gesteins sind beeindruckend und es macht einem „klein“ und „unwichtig“ wenn man im ausgetrocknetem Flussbett steht und über die geologische und kulturelle Geschichte nachdenkt.
Für das abstrakte Bild suchte ich nach einer interessanten Stelle im Gestein mit möglichst vielen Farbabstufungen, interessanten Formen und Strukturen und versuchte an Hand dieser Punkte mein Bild zu gestalten. Auch wichtig für solche abstrakte Aufnahmen ist die Tiefenschärfe. Ich wollte den ganzen Bildausschnitt in der gleichen Schärfe-Ebene haben und nicht unscharfe Stellen im Bild haben. Da kommt es natürlich auch stark auf die verwendete Optik an.
Bei dieser Aufnahme hier betätigte ich die Farbregler sowie die Kontrastregler etwas mehr als sonst um die abstrakte Wirkung des Bildes noch zu verstärken.
Ochre Pits-McDonnell Ranges-AustraliaOchre Oits-McDonnell Ranges-Northern TerritoryOchre-Pits-Alice Springs-Australia

Frosty Leaf

Ich hatte an diesem frostigen Januar Morgen mit einem Fotografen Kollegen in der Belchen Region abgemacht. Meine Bildidee an diesem Morgen war etwas mit dem Mond  zu versuchen und stellte mir dabei eine Komposition mit Hügel, Felsvorsprung und Wald in der Dämmerung mit der Mondsichel vor. Doch liess ich mich dann an diesem Morgen von einer anderen Idee überreden – oder besser gesagt überzeugen. Also wanderten wir vor Sonnenaufgang auf den Ruchen zu einem markanten Felsvorsprung. Irgendwie hatte ich aber an diesem Morgen Mühe, mir eine überzeugende Komposition zu finden. Ich versuchte verschiedene Standpunkte, Perspektiven bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen aus, doch keine die mich wirklich fesselte. Langsam verdeckten die aufkommenden Wolken die Sonne komplett und das morgendliche Licht wurde flach und uninteressant und so entschlossen wir uns noch über den Ruchen zurück zu den Autos zu gehen. Als wir unten auf dem Chilchzimmersattel ankamen, hatten sich die Wolken teilweise wieder aufgelöst und die Sonne blinzelte ab und zu durch die Wolkenlücken hindurch, so entschied ich mich noch auf die andere Seite des Chilchzimmersattels Richtung Schattenbergweid zu gehen um mal zu schauen ob man vielleicht mit den Ankenballen noch was machen könnte. Das Licht wurde schnell wieder schlechter so entschied ich mich nach neuen Standpunkten für mein „Ankenballenbild mit Mond“ zu suchen. Als ich so den Hang hinunter lief, dann wieder hoch, den Standpunkt überprüfte, entdeckte ich direkt vor meinen Schuhen eine Bildidee. Auch das Licht schien in diesem Moment gerade geeignet für dieses Motiv zu sein. Nach ca. 5 Stunden Suche an diesem Morgen habe ich mein Bild gefunden. Woran lag es? Wieso brauchte ich so lange an einem schönen Wintermorgen mit gutem Licht bis ich eine überzeugende Aufnahme gefunden habe? Eine atemberaubende Landschaft im schönsten Licht macht alleine noch kein gutes Bild. Um von einer grossartigen Landschaft auch ein grossartiges Bild zu machen welches der Landschaft gerecht wird, braucht man ein geschultes Auge für Details. Jedes einzelne Element sollte in die Komposition passen. Irgendwie gelang mir dies an jenem Morgen nicht. Vielleicht suchte ich zu weit und war zu fest auf eine Bildidee fokussiert als mich von der Umgebung inspirieren zu lassen. Erst als mir etwas runterfiel und ich es wieder vom frostigen Boden aufheben wollte  erkannte ich „mein Bild“. Manchmal liegt das gute oder eben „das Bild“ vor seinen eigenen Füssen. Manchmal ist man auch auf das Grosse fixiert, dass man das Kleine vergisst oder übersieht! Überall und bei jeder Witterung ist irgendwo ein Motiv das wartet gefunden zu werden – man muss nur bereit sein es zu suchen und es auch zu sehen.Belchen-Schweiz
Technische Details: Nikon D700, 24-70mm/f2.8 Objektiv (@70mm), ISO 200, f 16, 1/10 Sekunde, Polarizer

Solothurn im Winterkleid

Ein eher ungewohntes Bild präsentierte uns der Dezember 2012: Solothurn im Winterkleid.
Als ich Freitagnacht von Biel Richtung Solothurn nach Hause fuhr schneite es immer noch stark und die Fahrspur der Autobahn konnte man nur erahnen. Die Einfahrt zu unserem Haus war schon ca. 30cm Schneebedeckt. Am nächsten Morgen wollte ich nach Solothurn fotografieren gehen, denn so ein Anblick der Stadt Solothurn hat man nicht alle Jahre. Den Wecker stellte ich auf 4:30 Uhr da ich damit rechnete, dass wenn es so weiter schneit, ich zuerst mal mein Auto freischaufeln muss. So war es dann auch. Am Samstagmorgen hatte es gute 40cm Neuschnee. Kurz nach 6Uhr morgens war ich dann in der Stadt Solothurn am Aareufer und klapperte mal meine Standpunkte ab bevor ich mich für den Standort und Komposition meines Bildes entschied. Solothurn in dieser weissen Pracht zu sehen war schon ein tolles Erlebniss. Mehr Impressionen nun in der folgenden Bildserie.
SolothurnSolothurn-SchweizSolothurn-AareSolothurn

Standley Chasm

Dass sich Geduld beim fotografieren ausbezahlt, wurde mir wieder einmal bestätigt. Gut, es war auch etwas Glück dabei.

Die Gegend um Alice Springs ist ein Paradies für Natur- und Landschaftsfotografen.
Die West- als auch die East McDonnell Ranges haben sehr viele schöne Motive zu bieten.
Zuoberst auf meiner „To Do“ Liste in den McDonnell Ranges war „Standley Chasm“.
Erst einmal ein paar Infos: Standley Chasm ist nicht weit von Alice Springs entfernt in den West McDonnell Ranges gelegen.
Die Schlucht, benannt nach der Missionarin Ida Standley, ist Aboriginal Land und Teil des Iwupataka Land Trust.
Etwa 100m Hoch sind die Felswände im Standley Chasm welcher am eindrücklichsten ist während der Mittagszeit an einem sonnigen Tag. Wenn die Sonne senkrecht über der Schlucht steht, strahlen die Quarzit-Wände in leuchtenden orange & rotbraunen Farben.
Der Einschnitt der Kluft ist nur einige Meter breit und entstand über tausende von Jahren als Flutwasser das weichere Gestein zwischen dem harten Quarzit ausgewaschen hat.

Für mich ist Standley Chasm die beeindruckendste Schlucht der McDonnell Ranges.

Ein Wehrmutstropfen bleibt allerding: die Menschenmenge die um die Mittgaszeit dort ist.
Trotzdem auf jeden Fall ein „must to see“ wenn man in den West McDonnell Ranges ist und ohne Zweifel sehr beeindruckend und wunderschön.

Wir hatten unser Camp für einige Tage in Alice Springs auf einem Campground aufgestellt.
Da das Licht am Standley Chasm am besten während der Mittagszeit ist, war für einmal nicht früh aufstehen angesagt. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum etwa 20 Kilometer entfernten Standley Chasm. Natürlich brauchte ich einen sonnigen Tag um mein Motiv so zu fotografieren wie ich mir das vorstellte.
Wir erreichten die Schlucht kurz nach 10 Uhr morgens, so hatte ich noch genügend Zeit die Kluft zu erkunden und nach geeigneten Kompositionen zu suchen. Während ich nach guten Kompositionen suchte, machte ich immer wieder Probeaufnahmen aus verschiedenen Perspektive. Man konnte sehr gut beobachten wie die Quarzit-Wände immer mehr in den Erdton-Farben strahlten. Allerdings hatte es auch immer mehr Menschen und ich musste meine Kameraposition ändern, da ich realisierte, dass meine Wunschkomposition wegen den vielen Menschen nicht machbar ist. Also beschränkte ich mich vorläufig auf mehr abstrakte Kompositionen. Standley Chasm bietet einem ja förmlich viele verschiedene Kompositionsmöglichkeiten aus vielen verschiedenen Perspektiven an.

Allmählich stand die Sonne fast senkrecht über der Kluft und das Quarzit-Gestein leuchtete in den schönsten Farbtönen und das Licht betonte die Formen und Strukturen der Felswände.
Nachdem ich mich auf mehr oder weniger abstrakte Bildkompositionen beschränkte, wollte ich doch noch versuchen mein Wunschbild zu machen.

Also stellte ich mein Stativ wieder am Eingang der Schlucht auf und komponierte danach mein Bild. Danach begann das lange warten und immer wieder schaute ich auf den Sonnenstand, die Felswände, auf die Uhr und die Menschenmenge die in der Kluft ihre Erinnerungsfotos machte und das Naturschauspiel genoss.

Da ich keine Menschen im Bild haben wollte, und das unwahrscheinlich zu machen schien, entschloss ich mich einmal, verschiedene Aufnahmen zu machen und diese dann in Photoshop übereinander zu legen und die passenden Stellen im Bild mit dem Pinsel frei zu malen, so dass ich schlussendlich mein gewünschtes Bild ohne Menschen habe. Doch ich gab auch nicht auf zu Hoffen, dass es dennoch klappen würde mit einer einzigen Aufnahme, da die Menschenmenge langsam abnahm.

Lange hatte ich nicht mehr Zeit und das Licht wäre nicht mehr gut. Doch dann hatte ich eine Zeitspanne von wenigen Sekunden wo kein einziger Mensch im Bild zu sehen war. Es war schon beinahe 12.30 Uhr und diesen Moment nutze ich aus. Ich konnte gerade eine Aufnahme machen und dann hatte ich wieder einen „Tourist“ im Bild……dann verdeckte eine Wolke die Sonne und als die Sonne wieder hinter der Wolke hervorkam, war das Licht nicht mehr gut. Ich kontrollierte mein Bild auf dem Monitor der Kamera und war überglücklich, dass dieser einziger Versuch zu einem guten Bild führte.

Standley ChasmStandley ChasmStandley Chasm

Rainbow Dream

Die beste Medizin gegen eine Erkältung: Eine Reise in Kakadu Nat’l Park im australischen Top End. Was jetzt wie eine Werbespruch klingen mag, ist für mich persönlich Tatsache. Am ersten Tag unserer Ankunft in Darwin hat es mich erwischt: Halsschmerzen und dann eine laufende Nase! Muss das jetzt sein, mein erster Gedanke! Doch die tropische Wärme, der frische Duft nach Eukalyptus und die faszinierende Landschaft und die wilde Natur waren das beste Heilmittel und liessen meine Erkältung vergessen. Noch nie habe ich mich so wenig an einer Erkältung gestört.
Dies ist der erste Blog-Artikel über die letztjährige Australien-Reise welche uns wieder von Darwin durch das Outback des Northern Territory führte und dann zum Schluss anders als das letzte Mal, weiter durch South Australia und anschliessend der Great Ocean Road entlang nach Melbourne. Egal wo in Australien, die Landschaft ist atemberaubend und wer, wie ich, die weite offene Landschaften, den Busch und die wilde Natur liebt, kommt in Australien voll auf seine Rechnung.

Für mich ist Australien eines der Länder mit den faszinierendsten Landschaften überhaupt auf dieser Erde. Endlose Weiten, schöne Felsformationen in den schönsten orange und rot Tönen, bizarre Bäume, eine interessante Tierwelt und traumhaftes Licht. Für einen Landschaftsfotografen ein Traum. Und noch etwas: es gibt immer noch so viel unbekanntes zu entdecken. Das einzige was für einen Landschaftsfotografen, je nach Jahreszeit, manchmal etwas langweilig erscheinen mag, ist der blaue Wolkenlose Himmel an manchen Tagen, aber dafür wird man wieder entschädigt wenn man in den atemberaubenden Nachthimmel blickt. Aber wenn es dann Wolken hat, dann ist die Landschaft noch faszinierender als sonst schon.
So war es an diesem Tag im Kakadu Nat’l Park. Nachdem wir unser Camp auf dem Muirella Campground, ein kleiner Bush-Campingplatz aufgeschlagen hatten, fuhren wir mit unserem 4-WD zum Anbangbang Billabong beim Nourlangie Rock. Die meisten Leute die diesen Ort besuchen kommen, kommen wegen den bekannten Felsmalereien beim Nourlangie, doch ich war von unserer letzten Reise so beeindruckt von der Landschaft um den Anbangbang Billabong, das ich nochmals dorthin wollte um zu fotografieren.

Smartphone Photo

Ein Warnschild am Anfang des Trails um den Billabong machte uns darauf Aufmerksam, dass man in letzter Zeit besonders Acht geben sollte auf „Salties“, so werden die grossen und aggressiven Salzwasser Krokodile im Norden Australiens genannt. Diese wurden in letzter Zeit sehr nahe am „Bushwalk“ welcher um den Billabong führt gesichtet. Manchmal sogar nur ein paar Meter vom Trail entfernt.

Also war noch einmal mehr Aufmerksamkeit gefordert als sonst schon. Da ich in der Dämmerung vom anderen Ufer des Billabongs fotografieren wollte, kamen mir zuerst Bedenken, ob wir eigentlich überhaupt gehen sollten, wegen dem zurückwandern in der Dunkelheit – doch ich dachte solange es nicht verboten ist und dementsprechenden Vorsichtsmassnahmen kann man es durchaus wagen um den Billabong zu wandern.  Und zum Glück haben wir es gewagt: was uns die Natur an diesem Spätnachmittag präsentierte kann man mit Worten einfach nicht beschreiben. Wallabies welche sich am Rande des Billabongs sonnten, die Vogelwelt, die verschiedenen Geräusche des Busches und vorallem die Lichtstimmung. Es hat sich eine Gewitterzelle gebildet nicht weit weg über dem Outback, natürlich eine Gefahrenquelle mehr, dafür aber fantastisches Licht. Das Licht und die Farben wechselte sich ständig und dann als Höhepunkt bildetet sich über dem Anbangbang Billabong ein Regenbogen. Während 2-3 Stunden konnte man an diesem Abend fotografieren und das im besten Licht . Das zurück wandern war sicher nicht ganz ohne Risiko verbunden, doch gut ausgerüstet mit Taschenlampe und natürlich sehr vorsichtigem vorausschauendem wandern kamen wir sicher beim Ausgangspunkt wieder an. Gerade noch Rechtzeitig vor dem herankommendem Gewitter. Wir waren gerade ins Auto gestiegen fing es schon an zu regnen.
…..die Erkältung habe ich schon fast vergessen. Ach ja, übrigens, ganz ohne Medikamente geht es auch im australischen Top End  bei einer Erkältung nicht!Kakadu National Park
Technische Details: Nikon D800e, 24-70/f2.8 (@24mm), ISO 160, f 10, 1/40 Sekunde, Polfilter

nature-moments best of 2013

Ich kann es kaum glauben, dass wir schon das Jahr 2014 schreiben! Das letzte Jahr war fotografisch ein sehr aufregendes Jahr für mich mit dem Trip nach Australien, mein fotografisches Traumland. Leider habe ich bis jetzt nue ein paar wenige Bilder von der Australien-Reise entwickeln können, doch hat es eines dieser Bilder es geschaft in die Top 10 Liste von 2013. Wie jedes Jahr schaut man am Anfang eines Jahres auf die Bilder des vergangenen Jahres zurück und macht für sich persönlich eine „Best of…“ Liste. Was eigentlich nicht ein einfaches Unterfangen ist, da man sich wirklich auf die 10 besten Bilders eines Jahres beschränken soll(te).

Can you believe we’re already in the year 2014! The past year was such a thrilling year for me with our trip to Australia. Unfortunately there are just a few images processed from that trip but one of them made its way on the list of my personal Top 10 of 2013.
It’s a new year and like every year it’s time to look back upon the previous year and pick out some personal favorites. This is not as easy as it sounds since only the best shot should be on that list.
1.) Die Grosse FreiheitGrenchenberg
2.) Rainbow DreamKakadu National Park
3.) St. UrsanneSt.Ursanne
4.) WinterwunderlandEmmental
5.) Whispering WheatBaselland0
6.) Room With A ViewBelchen
7.) Lichter der NachtGrenchenberg bei Nacht
8.) The Lone FirThe Lone Fir - Grenchenberg
9.) Mystic MorningStaffelalp
10.) SnowscapesGrenchenberg-Snowscapes

 

Octobersnow

Morgens kurz nach 6.30 Uhr Ende Oktober 2012. Ich erreichte die Engstlenalp ohne weitere Probleme. Da es die Tage zuvor in den Alpen geschneit hatte, rechnete ich mit prekären Strassenverhältnisse, zumindest die letzten paar Kilometer der Privatstrasse auf die Engstlenalp.  Doch  meine Befürchtungen waren Grundlos.  Doch dachte ich, „ich sei im falschen Monat“ . Es hatte sicher gut 30cm Neuschnee. Und nicht etwa Nassschnee, nein, schön weicher Pulverschnee. Eigentlich hatte ich nicht schon die Absicht Winterbilder zu machen, doch von Herbst war an diesem Morgen auf der Engstlenalp weit und breit keine Spur. Auch hatte ich nicht unbedingt Winterausrüstung mit. Schlechte Vorbereitung! Ich hatte mit Schnee gerechnet, doch nicht mit dieser Menge und dieser Kälte. Zum Glück war es so kalt und der Schnee so pulvrig, da blieben zumindest die Füsse trocken.

Ich hatte eigentlich eine Vorstellung was und wie ich mein Motiv fotografieren wollte, da ich letzten Sommer schon auf der Engstlenalp war um die Gegend um den See zu erkunden. Doch obwohl ich diesmal meine Bildidee noch nicht umsetzen konnte, hat sich der Morgen am Engstlensee gelohnt. Dieses Bild entstand ganz spontan. Ich parkte meine Auto und war auf dem Weg zum See als ich plötzlich sah wie sich der Himmel färbte. Ich war einwenig spät dran und musste mich jetzt beeilen wenn ich diese Stimmung noch einfangen wollte. Also, mein gewünschtes Motiv würde ich sicher nicht mehr rechtzeitig erreichen, so suchte ich die Umgebung nach einer möglichen Komposition ab und entschied mich schliesslich für ein Bild der Engstlenalp mit Tannen im VG und die Berge im HG mit dem zart gefärbten Himmel. Sicher nicht die Komposition welche ich gewählt hätte, hätte ich etwas mehr Zeit gehabt!Engstlenalp
Technische Details: Nikon D700, 70-200mm Objektiv (@70mm), ISO 200, f 5,                  1/30 Sekunde, Polarizer