Kings Canyon

Nach ein paar Stunden Fahrt erreichten wir den Kings Canyon im Laufe des Nachmittags. Der Kings Canyon ist Teil des Watarrka National Parks und ist die grösste und bizarrste Schlucht im roten Zentrum Australiens. Wir stellten unser Zelt auf und erkundeten an diesem Abend noch ein wenig das Gebiet um den Campground, sahen ein paar Dingos und machte noch Fotos von der Abendstimmung am Kings Canyon.Kings Canyon              Anschliessend gingen wir zurück zu unserm Camp, Julie kochte uns essen und ein paar Dingos verirrten sich auf den Campground und marschierten durch unsere „Busch-Küche“ hindurch.
Am nächsten Tag starteten wir früh um den Canyon Rim Walk zu machen. Der Canyon Rim Walk ist 6km lang und man sollte hierfür 3-4 Stunden einplanen. Am besten man startet Früh-morgens um die Hitze während des Tages zu meiden. Die Wanderung beginnt mit einem ca. ¼ stündigen steilen Aufstieg vom Kings Creek Walk auf das Plateau. Einmal oben angelangt führt der Wanderweg dem Canyonrand entlang und man wird immer wieder mit atemberaubenden Ausblicke über das weite Land des Outbacks und in die Schlucht belohnt.Kings Canyon                                                                                            Immer wieder können wir die verschiedenen Formen und interessanten Strukturen des rot gelben bis weissen Sandsteins bewundern, dessen Farbe aus Eisenoxiden resultiert.
Zirka nach der Hälfte des Weges führt ein Pfad in ein Wasserloch herunter, welches „Garden of Eden“ genannt wird. Anschliessend geht es wieder auf das Plateau hinauf und an einigen Stellen hat man einen spektakulären und eindrücklichen Ausblick in die Schlucht mit den steilen, glatten, rot-gelben Felswände. Besonders abends präsentiert sich der Kings Canyon in einer atemberaubenden Stimmung wenn die Felswände im Licht der untergehenden Sonne intensiv rot gelb leuchten.Kings Canyon - Watarrka Natl Park
Anschliessend an den Rim Walk machten wir noch den Kings Canyon Creek Walk. Der Pfad führt dem Kings Canyon Creek entlang in die Schlucht hinein und endet bei einer Aussichts-Plattform mit Blick auf die steil aufragenden Felswände.
Immer wieder war ich auch fasziniert von den Eukalyptus Bäumen welche Nährstoffe und Platz zum wachsen in den Felswände gefunden haben. Auch immer wieder ein beliebtes Fotomotiv.Gum Tree, Kings Canyon
Julie ging unterdessen zu unserem Camp zurück und ich machte mich nochmals daran den anstrengenden Aufstieg auf das Plateau hinauf in Angriff zu nehmen um den Kings Canyon im Abendlicht vom Canyonrand aus zu fotografieren.
Julie holte mich dann nach Sonnenuntergang beim Canyon Eingang mit unserem Toyota Land-Cruiser wieder ab.

Sunrise am Uluru

Ebenfalls beeindruckend ist der Sonnenaufgang am Uluru. Was mich aber nicht überraschte. Überrascht hat mich wiederum die Menschenmenge, welche mich etwas nachdenklich stimmte. Touristen strömten aus den Bussen und in wenigen Minuten war es vorbei mit der Stille. Wir waren bei den ersten die am Sunrise Viewing Point ankamen. Es war noch dunkel und man konnte nur die Umrisse des Monolithen erkennen. Auch war es noch Still und ruhig – doch das sollte sich schnell ändern. Da ich das erste Mal am Sunrise Viewing Point war und wir gestern keine Gelegenheit hatten die Gegend um den Sunrise Viewing Point zu erkunden, musste ich dies jetzt im dunklen an diesem Morgen nachholen. Natürlich nicht beste Voraussetzung für eine gute Bildkomposition. Also suchte ich mit Stirnlampe und Taschenlampe ausgerüstet nach einem geeignetem Platz mit guter Sicht auf den Uluru. Musste mich aber beeilen den die Busse kamen jetzt schon im Minutentakt an und vorbei war es mit der „Morgenidylle“. Doch war es natürlich sehr beeindruckend und unbeschreiblich zu erleben wie der Tag am Uluru anbricht. Noch bevor die Sonne über den Horizont kam leuchtete der Uluru orange-rot im Kontrast zum dunkelblauen wolkenlosen Himmel. Ein unbeschreibliches Farbenspiel der Natur!
So schnell sich der Sunrise Viewing Point auch füllte, so schnell war er nach Sonnenaufgang auch schon fast wieder Menschenleer.
Nachdem ich noch ein paar Bilder machte von der goldenen Morgenstimmung, gingen dann auch wir weiter, denn ich hatte an diesem Morgen noch ein Briefing mit einem Park Ranger (Photo Permit) und vorher wollten wir noch Frühstücken.
Uluru, morning,before sunriseSunrise-UluruSunrise-Uluru,Sunrise-Viewpoint

Wasserfälle französischer Jura

Schon seit ein paar Jahren steht der französische Jura auf meiner Wunschliste. Vorallem die Cascades des Tufs in der Nähe von Arbois. Doch muss es doch dort noch mehr geben als nur diese Wasserfälle sagte ich mir immer wieder und fing an mich über diese Gegend welche man oft übergeht wenn man an Frankreich denkt, zu informieren. Immer wieder in den vergangenen Jahren suchte ich nach Bilder, Reiseberichte und Infos über diese Gegend. Aauch Google Maps ist ein Hilfreiches Werkzeug um sich über Locations zu informieren. Endlich sollte dieser Wunsch diesen Frühling in Erfüllung gehen. Nach diesem Schneearmen Winter und mangels Wasser, dachte ich noch im April, dass es eventuell auch diesen Frühling wieder nicht klappen sollte. Doch dann kam der Regen – und er blieb. Nachdem es Ende April recht viel geregnet hatte und die Wetteraussichten für Anfang Mai ebenfalls für dieses Vorhaben perfekt zu sein schienen, packten wir, Adrian Wirz(Schweizer Landschaftsfotografen-Kollege aus dem Baselbiet www.belchen-schweiz.ch) und ich unsere Sachen und fuhren in den französischen Jura zu den Cascade des Tufs. Da wir diese Zeit optimal nutzen wollten, planten wir noch zwei weitere Fälle zu besuchen: Cascade de Flumen sowie Cascade de Billaude. Der Cascade des Tufs ist zu Recht legendär unter Landschaftsfotografen – und ich denke er wird immer populärer. Doch auch der Cascade de Flumen ist inmitten einer fantastischen Naturlandschaft. Im Gegensatz zum verträumten Cascade des Tufs dind die Wasserfälle im Gorge de Flumen aber viel wilder und ungezähmter sowie auch viel weniger zugänglich. Doch gerade deshalb auch sehr faszinierend. Die Gegensätze beider Fällen könnte nicht grösser sein: auf der einen Seite die verträumte und feenhafte Umgebung bei den Cascade de Tufs und das wilde undzugängliche Gelände am Ende der Gorge de Flumen. Auch die Wasserfälle des Cascade de Billaude sind spektakulär. An diesem Tag als wir dort waren, war das Wasser aber leider durch die Regenfälle der letzten Tag etwas bräunlich gefärbt. Doch auch dieser Fall ist eine Reise wert. Hier nun eine kleine Bilderstrecke von diesen Wasserfällen im französischen Jura.Cascade-des-Tufs-320140501-_DSC4964-Cascade-des-tufs20140501-_DSC4955-Cascade-de-reve20140502-_DSC5129-Les-Cascades-du-Flumen20140502-_DSC5145-Wildes-Wasser20140502-_DSC5098-The-River-Wild