Project Luxury & Art – Frühlings-Ausgabe 2017

Project Luxury & Art, ein Magazin der Luxus Klasse, fragte mich Anfang Jahr ob ich Interesse hätte, mich in der Frühlings-Ausgabe 2017 zu präsentieren. Es ist ein internationales Magazin welches nur in Top Locations ausgelegt wird, wie z.B. First- & Business Class Lounges, Private Jet Aviation Centers, 5 Sterne Hotels, ausgewählte Restaurants, Luxus Boutiquen etc in Europa, im arabischen Raum, USA und Asien. Habe mich natürlich auf diese Anfrage sehr gefreut! Jetzt ist es erschienen. Hier der Link zur Online-Ausgabe. Ihr findet mich auf der Seite 24/25
https://issuu.com/projectluxuryart/docs/project_luxury_art_spring2017_onlin
Die Print-Ausgabe liegt auch an der Basel-World 2017 auf.
Hier das PDF mit dem Beitrag über mich Project Luxury & Art-Spring 2017

Schärfere Bilder machen

Ich denke für die meisten Anfänger in der Fotografie ist eine der grössten Herausforderungen ein Scharfe Bild zu machen. Viele machen sich darüber Anfangs auch noch keine Gedanken, doch wenn man mit der Zeit immer wie besser wird, fällt einem dann einmal auf, dass viele Bilder nicht so Scharf sind wie sie sein könnten.
Ich habe hier einmal ein paar Tipps zusammengestellt wie Sie zu schärferen Bilder kommen.

  • Blog Landschaftsfotograf Roland MoserStativ
    Etwas vom wichtigsten für absolut scharfe Bilder in der Landschaftsfotografie ist das Stativ. Viele fotografieren ohne Stativ, oder sind zu bequem es mitzunehmen. Ich kann nicht genug betonen wie wichtig ein Stativ ist. Nicht nur damit man schärfere Bilder macht, sondern man macht sich auch mehr Gedanken über die Komposition. Wenn mich Workshop-Teilnehmer fragen, wie oft ich das Stativ brauche, dann antworte ich «in 99.99% der Fälle fotografiere ich mit Stativ». Es ist egal ob ich am Tag bei strahlendem Sonnschein, in der Dämmerung oder in der Nacht fotografiere. Die Kamera ist immer auf dem Stativ!
    Dabei ist es auch wichtig, dass man ein stabiles Stativ hat. Ein gutes und solides Stativ steht fest und hat sicher auch viel weniger Schwingungen als ein billiges Stativ.
    Dann ist es natürlich auch wichtig wo und wie man ein Stativ stellt. Steht das Stativ fest und stabil auf dem Boden? Beachten Sie wo sie die Stativ-Beine platzieren. Vermeiden Sie das Stativ am Rand eines rutschigen Felsens oder einer anderen instabilen Oberfläche welche sich während der Belichtung bewegen könnte zu platzieren. Falls Sie in einem Moorgebiet sind und der Boden weich ist, versuchen Sie das Stativ fest in den Boden zu drücken bis es stillsteht. Ich weiss es ist manchmal mühsam, bis das Stativ perfekt und stabil steht, vor allem dann, wenn man noch in einem Fluss fotografiert oder auch auf Schnee. Doch es ist sich die Mühe wert, das Stativ stabil aufzustellen.
    Beachtet bitte auch, dass das Stativ geradesteht und nicht auf eine Seite kippt. Das hat zwar, wenn es stabil steht, auf die Schärfe keinen Einfluss, doch es ist eine Vorsichtsmassnahme damit ihr sicher seid, dass das Stativ nicht auf eine Seite umkippt.
    Landscape Photographer Roland MoserViele Stative haben in der Mitte zwischen den Stativbeinen einen Hacken um etwas dranzuhängen. Dieser Hacken ist eigentlich dafür gemacht, dass wenn man bei starkem Wind, den Kamerarucksack dranhängen kann, damit man das Stativ stabilisieren kann. Ich rate davon ab. Wenn man bei windigen Bedingungen dort etwas dranhängt, verursacht dies nach meiner Erfahrung nur noch mehr Schwingungen. Nehmt in diesem Fall den Kamerarucksack und hängt in von oben herab über die Stativbeine. So ist er fix und kann nicht hin und her schwingen und drückt gleichzeitig mit dem Gewicht das Stativ gegen den Boden.
  • Fernauslöser
    Bei dem Fernauslöser ist es nicht so wichtig was sie für einen haben. Es gibt unzählige Modelle, von Programmierbaren bis einfache Fernauslöser. Achten Sie darauf, dass sie einen Auslöse-Taste haben welche auch verriegelbar ist für wackelfreie Landschaftsfotografie EquipemntLangzeitaufnahmen über 30 Sekunden (Bulb). Der Grund das wir einen Fernauslöser wollen ist der, dass wir ja so scharfe Bilder wie nur möglich haben wollen, somit muss jedes nur so geringe Risiko einer Erschütterung der Kamera vermieden werden.Landschaftsfotograf Roland Moser-Fernauslöser Wenn wir den Auslöser an der Kamera betätigen verursachen wir Vibrationen und gerade dies möchten wir ja vermeiden. Eine alternative zum Fernauslöser wäre der Selbstauslöser, doch hat dieser auch Nachteile. Mit einem Fernauslöser können wir den genauen Zeitpunkt der Auslösung bestimmen, mit dem Selbstauslöser muss man die gewählte Verzögerung einberechnen.
  • Spiegelvorauslösung
    Die Spiegelvorauslösung sorgt dafür das der Spiegel vor der Belichtung hochklappt und die Belichtung etwas zeitverzögert ausgelöst wird. Somit vermeiden wir, dass die Erschütterung der Kamera welche durch das hochklappen des Spiegel entstehen kann, ein unscharfes Bild verursacht. Oftmals hört man, dass die Spiegelvorauslösung gerade bei Langzeitbelichtungen Sinn macht. Aus meiner Erfahrung habe ich aber gerade das Gegenteil festgestellt. Eine Spiegelvorauslösung ist gerade bei kurzen Verschlusszeiten sinnvoll. Bei einer Mittelformatkamera macht sich der Spiegelschlag recht gut bemerkbar. Bei den filigran gebauten DSLR’s macht sich aber der Spiegelschlag weit weniger bemerkbar, da es nicht so eine starke Erschütterung gibt durch das hochklappen des Spiegels. Dennoch würde ich sicherheitshalber empfehlen bei langen sowie auch bei kurzen Verschlusszeiten die Spiegelvorauslösung zu aktivieren.
  • Landschaftsfotograf Roland Moser unterwegs im AlpsteinKamera-Gurt (Schlaufe)
    Etwas das viele immer vernachlässigen ist der Kamera-Gurt. Bei vielen Kameras sehe ich diesen immer an der Kamera montiert. Ich würde diesen entfernen, wenn man mit dem Stativ arbeitet. Gerade bei langen Belichtungszeiten ist es sehr wichtig das der Kamera-Gurt entfernt worden ist, vor allem dann wenn es noch windig ist. Der Kamera-gurt flattert im Wind und verursacht Vibrationen was sich dann schlussendlich auf die Schärfe des Bildes negativ auswirkt. Falls man ihn nicht entfernen will, dann fixiert diesen mit Gummibänder, damit er nicht im Winde hin und her flattert.

    Kameragurt Blog Landschaftsfotografie

    Unbefestigter Kameragurt. Bei Wind kann der Gurt Vibrationen verursachen was sich in Unschärfe auswirkt.

Kameragurt befestigt. Der Gurt kann bei Wind nicht hin und her flattern und somit gibt es auch keine Vibrationen.

 

Fine Art Photography

Das Schweizer Online Magazin „Fotos fürs Leben“ für Fotografie hat einen Artikel verfasst über die Fine Art Photography mit einem kleinen Bericht über mich mit Interview.
Darin geht es was Fine Art Photography ist und was Fine Art für mich bedeutet, wie ich meinen Stil gefunden habe. Dazu gebe ich auch einige Tipps zur Fotografie und speziell auch zur Fine Art Photography. Im Bericht gibts auch einige Bilder von mir zu sehen.
Hier gehts zum Bericht: Fotos fürs Leben-Fine Art Photography
Landschaftsfotograf Roland Moser spricht über Fine Art Landscape Photography

Bild des Monats: Februar 2017

Winter’s Tale
Mein letzter Foto-Ausflug liegt schon etwas länger zurück und das auch verschiedenen Gründen. Da der Winter sich in diesem Jahr schon relativ früh verabschiedet hat und ich im Februar wöhrend gut zwei Wochen alleine zu unseren zwei Afghanischen Windhunde schauen musste(durfte), entschied ich mich Ende Januar die Kamera-Ausrüstung wieder einmal Nikon zu bringen um eine Inspektion durchzuführen. Nichts ist für mich nervender als wenn das Equipment im entscheidenden Moment versagt. So brachte ich sämtliche Objektive und die Hauptkamera zu Nikon. Da ich in letzter Zeit mit den Nikon Objektiven nicht mehr so ganz glücklich bin, hat mir Patrik Oberlin von Kropf Multimedia während dieser Zeit Tamron Objektive zum testen besorgen können. An dieser Stelle vielen Dank an Patrik und Kropf Multimedia! Doch da das Wetter im Februar auch nicht so stimmig war für Landschafts-Fotografie und ich sowieso ausgelastet war mit unseren Windhunden, machte ich viel Büroarbeit in dieser Zeit – natürlich neben dem Entwickeln von Bildern am PC. So gab es zwar keine neuen Bilder, doch kam ich auch endlich mal dazu, Bilder vom letzten Jahr und an den Bilder von Australien weiter zu arbeiten und fertig zu machen. Trotzdem möchte ich natürlich mein persönliches „Bild des Monats“ hier zeigen. Da der Winter jetzt dann wirklich mal vorbei ist und der Frühling schon vor der Türe steht und für uns Landschafts-Fotografen wieder viele neue Motive bereit hält, habe ich mich entschieden noch ein letztes Winter Bild zu zeigen. Zwar ist ein Bild welches ich letzten November am Etang de la Gruère gemacht habe. An jenem einzigartigen und atemberaubenden Morgen auf welchen ich so viele Jahre warten musste um meine Bildidee umzusetzen: Schnee um den See herum und auf den Tannen, dazu eine sehr schöne Spiegelung auf der glatten Wasseroberfläche und einwenig Eis am Seeufer. Das i-Tüpfelchen war dann noch diese gewaltige Stimmung die gerade zum richtigen Moment einsetzte. Nach der gewaltigen Stimmung, kam dann noch schönes goldenes Licht. An diesem Morgen hatten wir alles was das Landschaftsfotografenherz höher schlagen lässt.Landschaftsfotograf Roland Moser
Technische Details: Nikon D810, 14-24/f2.8@15mm, Iso64, f13, 1/13 Sekunde, Panorama aus 16 Einzelaufnahmen