Im Fokus: Roland Bill Moser

Vor einigen Tagen hat mich Adrian Wirz angefragt, ob ich Interesse hätte in seiner neuen Serie „In Fokus“ mitzumachen, genauer gesagt Fragen von ihm zu beantworten um das Thema Fotografie welche er dann in seinem Blog veröffentlicht. Da musste ich natürlich nicht lange überlegen, war es zum einen für mich eine Ehre dabei sein zu dürfen in seiner neuen Serie und erst noch den Anfang machen zu dürfen. Ich bin gespannt auf die weiteren Interviews welche er macht mit anderen Fotografen.
Wer sich Interessiert, ich rede in dem Interview wie ic zur Fotografie gefunden habe, welches für mich persönlich meine drei schönsten bilder sind, wieso sie es sind und wie diese entstanden sind. Auch spreche ich über mein Equipment und was wichtig ist bei der Landschaftsfotografie. Auch erzähle ich was ich auf meinen Foto Touren so alles erlebt habe.
Hier ist der Link zum Blog „Im Fokus: Roland Bill Moser“ von Adrian Wirz!
Adrian Wirz ist ein guter Fotografenkollege und mein Workshop-Partner. Zusammen haben wir in den letzten paar Jahren so manches Abenteur erlebt. Adrian ist ein begnadeter Fotograf, welcher schon sehr lange fotografiert. Angefangen hat er mit der Fotografie in der Formel 1. Damals suchte er den Lärm und die Power: heute sucht er die Ruhe und die Kraft in der Natur. Er hatte so manch bekannter Formel 1 Star vor der Linse.
www.adrian-wirz.com

Goldfund im Jura

Einmal mehr war ich letzte Woche wieder einmal mit meinem Fotografen- und Workshop- Kollegen Adrian Wirz unterwegs. Diesmal zog es uns zu den Narzissenfelder im Schweizer Jura. Mit von der Partie war auch noch Martin Schnetzler. Am frühen Nachmittag zogen wir los, somit hatten wir genug Zeit neue Spots zu suchen. Die Bewölkung sollte sich gegen Abend noch etwas auflockern, was auch eintratt, doch war es dann am Abend schon wolkenlos. Doch es zog ein bissiger Wind über die Jurahöhen, was das fotografieren fast unmöglich machte. Als wir oben ankamen stellten wir fest, dass der Zeitpunkt für den Besuch dieser Gegend nicht hätte besser sein können: der Blütenstand der Narzissen war gerade auf dem Höhenpunkt. Es ist jedes Jahr wieder von neuem unbeschreiblich schön dieses gelbe Blütenmeer zu sehen. Nach einer kurzen und unterhaltsamen Wanderung mit einer „Whirlpool-Pause“ sind wir bei unserem Zielort angekommen.Einblick in das Leben eines Landschaftsfotografen Unterwegs hatten wir schonen einen interessanten Spot gefunden und machten dort einige Probeaufnahmen.Nun ging es darum die ideale Komposition zu finden für den Sonnenaufgang von nächsten Morgen. Eine gute Stunde vor Sonnenuntergang ging es dann zurück zum Auto um uns eine kleine Verpflegung zu gönnen, bevor es dann zum Sonnenuntergang-Spot ging, der nur wenige Minuten vom Auto entfernt war. Doch es war eine richtige Herausforderung bei diesem Wind diese Landschaft mit den Narzissen im Vordergrund zu fotografieren. Da wir an diesem Abend schon sehr windige Bedingungen hatten, dachten wir, dass wir das „Sonnenaufgangs-Shooting“ ein paar Tage verschieben auf Ende Woche. Am Karfreitag Morgen um 4.30 machten wir uns dann erneut auf den Weg zu den Narzissen. Oben angekommen, stellten wir fest, dass der Wind nachgelassen hatte und die Bedingungen sehr vielversprechend waren. Ganz im Westen sahen wir schon die Schlechtwetterfront welche im Laufe des Tages über das Land ziehen sollte. Es war ein eisig kalter Morgen mit Bodenfrost, dochg gerade das lieferte uns noch zusätzlich interessante Bedingungen. Nach ca. 2 Stunden draussen in der kälte wanderten wir schliesslich zufrieden und glücklich zum auto um uns dann bei einem warmen Kaffee aufzuwärmen.
Narzissen im JuraTechnische Details: Nikon D810, 14-24/f2.8@14mm, Iso100, f13, 0.5 Sekunde, 2 Aufnahmen manuell überblendet für max. Tiefenschärfe
Narzissen beim Tête de Ran im JuraTechnische Details: Nikon D810, 14-24/f2.8@14mm, Iso100, f13, 0.5 Sekunde, 2 Aufnahmen manuell überblendet für max. Tiefenschärfe

Bild des Monats: März 2017

Wieder einmal bin ich etwas spät dran mit dem Bild des Monats.
Auch im März gab es noch nicht viele Foto-Motive welche mich dieses Jahr reizten und ich investierte die Zeit mit dem bearbeiten von Bildern. die Website und in die Werbung.
Dennoch, der Frühling kam Ende März mit grossen Schritten auf uns zu und da gibt es verschiedene Motive und Landschaften die dieses Jahr ganz oben auf meiner Liste stehen.
Eine davon war diese Landschaft im Emmental mit dem Narzissenfeld. Den Ort möchte ich hier lieber geheim halten und somit nicht nennen – es gibt verschiedene Gründe warum. Doch glaube ich, wenn man unbedingt will, kann man diesen auch selber ausfindig machen. Ein paar Fotografen werden ihn natürlich auch kennen.
Dieser Abend schien vielversprechend zu sein, hatte es doch wunderschöne Wolken am Himmel. Auf dem Weg zu diesem Spot hatte ich leider noch einen Unfall. Bei einem Stopp-Schild fuhr mir jemand auf und es gab, zumindest beim anderen auto erheblichen Schaden. An meinem hielt sich der Schaden in Grenzen. Zum Glück war ich genug früh dran, so reichte es trotz dem Unfall noch rechtzeitig zu meinem Spot. Es war einfach genial. Das Licht, die Stimmung und die Landschaft mit den blühenden Narzissen entschädigten mich für den Ärger mit dem Unfall. Es hat wieder einmal alles gepasst und zusammengespielt. Zufrieden und glücklich fuhr ich nach Sonnenuntergang wieder nach Hause.
Technische Details: Nikon D810, 14-24/f2.8@14mm, Iso100, f13, 0.5 Sekunde, 2 Aufnahmen manuell überblendet für max. Tiefenschärfe