Goldfund im Jura

Einmal mehr war ich letzte Woche wieder einmal mit meinem Fotografen- und Workshop- Kollegen Adrian Wirz unterwegs. Diesmal zog es uns zu den Narzissenfelder im Schweizer Jura. Mit von der Partie war auch noch Martin Schnetzler. Am frühen Nachmittag zogen wir los, somit hatten wir genug Zeit neue Spots zu suchen. Die Bewölkung sollte sich gegen Abend noch etwas auflockern, was auch eintratt, doch war es dann am Abend schon wolkenlos. Doch es zog ein bissiger Wind über die Jurahöhen, was das fotografieren fast unmöglich machte. Als wir oben ankamen stellten wir fest, dass der Zeitpunkt für den Besuch dieser Gegend nicht hätte besser sein können: der Blütenstand der Narzissen war gerade auf dem Höhenpunkt. Es ist jedes Jahr wieder von neuem unbeschreiblich schön dieses gelbe Blütenmeer zu sehen. Nach einer kurzen und unterhaltsamen Wanderung mit einer „Whirlpool-Pause“ sind wir bei unserem Zielort angekommen.Einblick in das Leben eines Landschaftsfotografen Unterwegs hatten wir schonen einen interessanten Spot gefunden und machten dort einige Probeaufnahmen.Nun ging es darum die ideale Komposition zu finden für den Sonnenaufgang von nächsten Morgen. Eine gute Stunde vor Sonnenuntergang ging es dann zurück zum Auto um uns eine kleine Verpflegung zu gönnen, bevor es dann zum Sonnenuntergang-Spot ging, der nur wenige Minuten vom Auto entfernt war. Doch es war eine richtige Herausforderung bei diesem Wind diese Landschaft mit den Narzissen im Vordergrund zu fotografieren. Da wir an diesem Abend schon sehr windige Bedingungen hatten, dachten wir, dass wir das „Sonnenaufgangs-Shooting“ ein paar Tage verschieben auf Ende Woche. Am Karfreitag Morgen um 4.30 machten wir uns dann erneut auf den Weg zu den Narzissen. Oben angekommen, stellten wir fest, dass der Wind nachgelassen hatte und die Bedingungen sehr vielversprechend waren. Ganz im Westen sahen wir schon die Schlechtwetterfront welche im Laufe des Tages über das Land ziehen sollte. Es war ein eisig kalter Morgen mit Bodenfrost, dochg gerade das lieferte uns noch zusätzlich interessante Bedingungen. Nach ca. 2 Stunden draussen in der kälte wanderten wir schliesslich zufrieden und glücklich zum auto um uns dann bei einem warmen Kaffee aufzuwärmen.
Narzissen im JuraTechnische Details: Nikon D810, 14-24/f2.8@14mm, Iso100, f13, 0.5 Sekunde, 2 Aufnahmen manuell überblendet für max. Tiefenschärfe
Narzissen beim Tête de Ran im JuraTechnische Details: Nikon D810, 14-24/f2.8@14mm, Iso100, f13, 0.5 Sekunde, 2 Aufnahmen manuell überblendet für max. Tiefenschärfe