Faszination Uluru

Der Ayers Rock oder Uluru wie er in der Sprache der Aborigines genannt wird ist zweifelsohne eines der beliebtesten Reiseziele jedes Australien-Touristen und zudem sicher auch eines der bekanntesten Wahrzeichen des 5.Kontinents. Kaum ein Reisender der das Land Downunder besucht lässt sich den spektakulären Sonnenuntergang mit dem Farbenspiel am Uluru entgehen. Natürlich ist er auch immer ein schönes Motiv für jeden Landschaftsfotografen. Doch was macht der Reiz aus, als Landschaftsfotograf ein Motiv zu fotografieren welcher jeder andere Fotograf auch schon fotografiert hat. Ich finde, dass der Uluru auch in jedes Portfolio eines Landschaftsfotografen gehört, der schon einmal diesen Kontinent besuchte. Für mich persönlich ist es aber weitaus mehr als „ein Muss“! Ich würde mal behaupten wer das Farbenspiel am Uluru noch nie mit eigenen Augen gesehen hat, kann sich das gar nicht so recht vorstellen. Es ist aber nicht den Sonnenunter- oder Aufgang mit dem einhergehenden Farbenspiel alleine, was die Faszination ausmacht. Obwohl für den unerfahrenen Australien Besucher der Uluru das Sinnbild für das australische Outback ist, ist das Outback aber dennoch vielmehr als nur diesen roten Monolith im roten Zentrum Australiens. Aber dennoch ist der Uluru das Sinnbild des Outbacks. Für mich ist er irgendwie das spirituelle Herzen von Australien wo man die essenzielle Bedeutung von Freiheit, Mystik und Faszination spüren und fühlen kann.
Als ich das erste Mal durch das australische Outback reiste, war ich fasziniert von der roten Erde, von der Vegetation, der Landschaft, den Farben, der unendlichen Weite und des Himmels. Je näher man dem Uluru kommt umso grösser wird die Vorfreude und die Erwartung: wie wird es sein? Ist er wirklich so wie man es erwartet und von tausend von Bildern schon gesehen hat?……und plötzlich ist der langersehnte Moment gekommen, der Ayers Rock ragt in einem matt rot/orangen Farbton vor mir in den Horizont. Man meint man sei schon sehr nahe, doch man ist immer noch sehr weit von ihm entfernt. Es ist beeindruckend und es übertrifft bei weitem alle meine Erwartungen und Hoffnungen. Es ist schon ein erhebendes Gefühl wenn man nach stundenlanger Fahr durch die endlos scheinende rote Wüste plötzlich der Uluru auftaucht und in seinen Bann zieht. Je näher man dem Monolith kommt je beeindruckende wirkt er. Es ist eine Faszination die man nicht in Worten fassen kann. Es ist ein Gefühl, beinahe schon etwas spirituelles. Es ist auch Ehrfurcht und Respekt gegenüber den Aborigines und ihrem Glauben. Es ist aber auch die Vielfältigkeit: alle die verschiedenen Facetten von Farben und Licht während dem Sonnenaufgang und Untergang, einen Regenbogen über dem Uluru, die kleinen Wasserfälle bei Regen, wenn er vom Nebel umhüllt ist oder einfach die Klarheit bei blauem Himmel. Die Farben sind jedes Mal anders. Das unglaubliche Farbkaleidoskop wirkt wie von der Palette eines Alten Meisters gemalt. Wirkt er aus der Ferne betrachtet noch so glatt und kompakt, zeigt sich am Fusse des Uluru, welcher sich ca. 350 Meter über sein Umland erhebt, ein ganz anderes Bild. Er ist durchzogen von Felsspalten, man entdeckt Höhlen und sogar Wasserlöcher welche aber zum grossen Teil ausgetrocknet sind. Das alles zusammen ist für mich persönlich die Faszination Ayers Rock!Uluru

Technische Details: Nikon D800e, 27-70/f2.8 Objektiv (@35mm), ISO 160, f 11,              1/3 Sekunde, Polarizer

Pebblescapes

Kunjarra in der Abenddämmerung – stell dir vor eine Warumungu Aboriginal Frau tanzt den Munga Munga Dreaming Tanz um die geheimnisvollen Granitfelsen herum. Man ist inmitten des Outbacks, so zu sagen im Niemandsland, vereinzelnde Wolken ziehen am Himmel vorbei, die Sonne versinkt langsam hinter dem Horizont und die Landschaft ist in warm leuchtende Farben getränkt. Die Granitfelsen der Devils Pebbles, oder Kunjarra, wie Sie von den lokalen Aboriginals genannt werden, wechseln jetzt ständig ihre Farben, von leuchtend Rot und Orange zu tief dunklem Lila und schlussendlich zu Grau als die Sonne untergegangen ist. Dein Blick schweift über die endlose Weite des Outbacks und man ist nur restlos glücklich dies erleben zu dürfen. Manchmal ist es nur eine dünne Linie zwischen Traum und Realität. Eine bezaubernde Landschaft sind die Devil’s Pebbles mit ihrer seltsamen Ansammlung von Granit Felsbrocken und für jeden Künstler eine Inspiration.
Die Aborigines verehren die Devils Pebbles als die Eier der Regenbogenschlange und sind für sie eine heilige Stätte. Der Tradition der Warumungu Aboriginal nach, ist dieser Ort den Frauen des Stammes vorenthalten und Männer dürfen ihn nur in Begleitung aufsuchen. Ach ja, ich war in Begleitung dort!
Auch dient Kunjarra als Versammlungsort sowie eben auch als Ort für Zeremonien und Tänze.
Die Schönheit dieser Landschaft lässt sich nicht in Worte fassen und als Fotograf kann man sich einfach vor Ort inspirieren lassen.
Das Bild entstand bei tiefstehender Sonne kurz vor Sonnenuntergang an einem Spätseptembertag. Durch meine mehrmalige Besuche, Morgens sowie Abends, sowie das nochmalige Erkunden wusste ich bereits was für ein Bild ich haben wollte und so stellte ich, als die Sonne sich dem Horizont näherte, die Kamera auf, beobachtete das Licht wie es die Farben der „Pebbles“ änderte und die Stimmung immer intensiver wurde. Auch die Wolken blieben mir bis kurz vor Sonnenuntergang erhalten und somit konnte ich wieder mal ein Wunschbild umsetzen!20130923-_DSC2083-Pebblescapes

Technische Details: Nikon D800e, 14-24 Objektiv (@14mm), ISO 200, f 13, 1/125 Sekunde

 

Croc Facts

Hier einige interessante Fakten über Salzwasser-Krokodile!
Ich finde es sehr faszinierende Tiere aber ich möchte nie einem zu nahe kommen!!!
Die australischen Salzwasser Krokodile sind bei weitem die gefährlichsten Tiere in Australien und die grössten Reptilien auf der Welt. Ihr werdet sehen beim Lesen dieser Liste, dass es vieles zu beachten gibt, wenn man Salzwasser-Krokodile fotografieren möchte.

  • Krokodil-Angriffe gibt es viele, doch meistens sind Haustiere oder Vieh davon betroffen. Doch es gibt auch zahlreiche Angriffe auf Menschen. Meistens ist der Mensch aber selber schuld. Krokodile töten im Durchschnitt 1 – 2 Menschen pro Jahr. Geschichten die man über diese Kreaturen hört sind wahrscheinlich nicht übertrieben!!!!
  • Man muss keine übertrieben Angst vor ihnen haben. Paranoia hilft nie!!! Aber man muss sich der Gefahr bewusst sein wenn man im nördlichen Outback von Australien unterwegs ist und sich dementsprechend verhalten.
  • Männliche Krokodile können eine Länge bis zu 6-7 Meter erreichen, obwohl solche Längen eher selten sind. Weibchen werden in der Regel zwischen 2.5 – 3 Meter lang.
  • Der Kieferdruck eines Salzwasserkrokodils kann gut einige Tonnen betragen. Doch ein gutes Gummiband um den Kiefer gewickelt kann das öffnen verhindern.
  • Die Australier nennen diese gefährlichen Tiere „Salties“, welche sich hauptsächlich von Fischen, kleineren Reptilien, Schildkröten, Sumpfvögel, usw. ernähren. Aber auf ihrem Speiseplan sind auch grössere Tiere wie Wildschweine, Büffel, Vieh, Pferde und auch der Mensch gehört dazu. Ein Salzwasser-Krokodil greift alles an was in sein Territorium eindringt.
  • Der Name Salzwasser-Krokodil ist irreführend: sie leben im Salzwasser aber auch in Süssgewässer sind sie anzutreffen. Ihr Lebensraum sind Billabongs, Sümpfe, Flüsse bis viele 100 Kilometer landeinwärts aber auch auf offener See sind sie findet man sie.
  • Man hört oft, dass es heute mehr australische Salzwasser-Krokodile im Northern Territory von Australien gibt als Menschen. Ich bin mir da nicht so sicher: Auf einem Gebiet das 4x grösser ist als Deutschland leben ca. 230‘000 Menschen, davon leben nur schon 132’000 in Darwin. Es leben schätzungsweise ca 100’000 – max 150‘000 ( je nach Quelle) Salzwasser Krokodile im Northern Territory, wovon die meisten im Top End heimisch sind.
    Das war nicht immer so. Zwischen 1940 und 1970 hat exzessives jagen die Krokodile fast ausgerottet bis man sie 1974 in ganz Australien unter Schutz stellte. Heute ist das Jagen von Krokodilen illegal! (Ausgenommen sind die Ureinwohner, die Aborigines. Sie dürfen eine beschränkte Anzahl Krokodile jagen)
  • Es gibt heute Krokodil-Zuchtprogramme für die Krokodil-Haut und Fleischindustrie. Dazu werden in der Wildnis Krokodil Eier gesammelt und diese dann auf Krokodil Farmen gross gezogen. Das Krokodil-Eier sammeln sowie auch die erteilte Bewilligung für limitiertes Jagen an die Ureinwohner hat keine negative Auswirkung auf die Anzahl des Krokodilbestandes in Australien.
  • Man sollte nicht jeden Tag oder regelmässig die gleiche Stelle am Fluss oder am Billabong aufsuchen, sonst wartet eines Tages ein Krokodil auf einem.
  • Vermeide Trinkstelle von wilden heimischen Tieren oder von Vieh. Das sind genau die Orte wo Krokodile auf einen Angriff lauern. Salzwasser-Krokodile sind sehr konservativ mit dem Umgang ihrer Energie und somit schlaue Jäger. Sie lauern, versteckt unter Wasser und warten auf ihre Beute. Ein Krokodil welches man sehen kann ist viel weniger gefährlich als dasjenige man nicht sieht!
  • Sich immer vom Ufer fern halten, egal ob man am fischen, campieren oder nur einen Spaziergang macht. Krokodile kommen oft aus dem nichts!
  • Krokodile können springen, deshalb sich nie aus dem Boot heraus lehnen oder Füsse oder Arme über dem Wasser baumeln lassen. Auch nie auf einen Baumstamm klettern, der über dem Wasser ist. Über 4 Meter lange Krokodile können etwa bis zu ½ oder 2/3 ihrer Körperlänge aus dem Wasser springen. Kleiner Krokodile unter 2 Meter können sogar ganz aus dem Wasser springen.
  • Krokodile sieht man oft mit weit geöffnetem Maul am Ufer in der Sonne liegend. Der weit geöffnete Mund dient dazu, Wärme frei zu setzen und verhindert das Überhitzen des Gehirns.
  • Salzwasser-Krokodile können bis zu einem Jahr ohne Nahrung überleben.. Sie können freiwillig ihre Herzfrequenz bis zu einem Schlag pro Minute verringern und können bis zu 6-7 Stunden unter Wasser bleiben.
  • „Salties“ haben super-empfindliche Sinne und können sogar ihre Babies im Innern der Schale schreien hören. Sie haben aber auch eine aussergewöhnlich fein-abgestimmte Fähigkeit, Schwingungen, wie zum Beispiel der Herzschlag ihrer Beute zu fühlen!
  • Warme Temperaturen macht die kaltblütigen Tiere noch schneller
  • Salzwasser-Krokodile sind, entgegen dem verbreiteten Glauben, auch sehr intelligent und greifen ihre Beute basierend ihren Beobachtungen an. Sie kennen die Gewohnheiten ihrer Beute.
  • Krokodile haben 68 welche ersetzt werden sobald sie abgebrochen sind. In ihrem Leben können bis zu 3000 neue Zähne heranwachsen.
  • Krokodile lieben den Geruch von Hunden.
  • Krokodile können über 1000 Kilometer im Meer zurücklegen
  • Salzwasser Krokodile sind so „gebaut“, dass sie keine Welle im Wasser verursachen wenn sie sich an ihre ausgewählte Beute schleichen!
  • Sie haben auch ein drittes Augenlid, welches ihnen ermöglicht auch unter Wasser ihre Beute an Land zu sehen und zu beobachten ohne dass jemand eine Ahnung hat, dass sie da sind
  • Du kannst sie möglicherweise nicht sehen, doch sie können dich sehen und sobald man sich dem Fluss mit dem schlammigen und dunklen Wasser nähert, weiss man nie ob sie einem beobachten!
  • Es gibt eine Theorie unter Krokodil-Experten, dass 15 PS Motoren die gleichen Schwingungen und den gleichen klang haben wie männliche Krokodile während der Brutzeit.
  • Die durchschnittliche Krokodildichte in tropisch-australischen Flüssen beträgt 5 Krokodile pro Kilometer, doch im Mary River im Northern Territory kann sie ganz gut 20 Krokodile pro Kilometer sein!
  • Krokodile können im Wasser eine Geschwindigkeit von 10 km/h erreichen und auf dem Land über kurze Distanzen bis zu 11 km/h.
    Salzwasser-Krokodile können aber viel schneller Beschleunigen: ihre Beschleunigung ist explosionsartig. Sie beträgt in etwa 12 Meter pro Sekunde während einer ¼ Sekunde, somit bleibt der Beute keine Zeit zum reagieren.

20130918-_DSC4846-The-Lord-of-Yellow-Water

 

 

 

 

Daly Waters

Schon mal was von Daly Waters gehört? Ich denke jeder der sich schon einmal mit Australien befasst hat, kennt diesen kleinen Ort im Outback. Oder sollte ich besser sagen, kennt das Pub im Outback. Mitten im nirgendwo ist eine kleine Siedlung mit ca. 20 Einwohner. Doch dieser kleine Ort ist auf vielen australischen Karten verzeichnet. Daly Waters liegt gut 600 Kilometer südlich von Darwin und einige Kilometer westlich des Stuart Highways in weitgehend unbesiedeltem Gebiet. Im Outback, eben! Im Laufe der Zeit wurde Daly Waters vorallem durch das Pub weltweit bekannt. Neben diesem Pub ist Daly Waters gerade noch für seinen „Stuart’s Tree“ berühmt, in welchen John McDouall Stuart 1862 auf seiner erfolgreichen Durchquerung des Kontinents von Süd nach Nord einen „S“ in die Rinde schnitzte. Daly Waters verdankt seinen Namen an den natürlichen Quellen welche John McDoull 1862 hier fand und benannte diese nach dem damaligen Gouverneur von South Australia Sir Dominick Daly.
Frisches Wasser war für die Viehtreiber lebenswichtig und Daly Waters war das letzte Wasserloch vor der gefährlichen Murranji Stock Route. Als die Durak Brüder ihre ganze Herde von Queensland an die australische Westküste trieb, war Daly Waters ein bekannter Rastplatz. Das Vieh konnte sich ausruhen und die Männer stillten ihren Durst.
Diese Tradition änderte sich bis heute nicht – doch heute sind es Reisende und Touristen die hier einen Halt machen um ihre Fahrzeuge aufzutanken und sich eine Pause gönnen auf der Fahrt von Darwin nach Alice Springs.
Vor dem zweiten Weltkrieg war Daly Waters der Standort der ersten Internationalen Landebahn in Australien und die Fluggesellschaft Qantas tankte hier ihre Flugzeuge bei Zwischenstopps auf. In dieser Zeit wurde auch der Daly Waters Pub eröffnet, der die Flugpassagiere der Qantas versorgte.
Während dem zweiten Weltkrieg spielte Daly Waters eine bedeutende Rolle zum Schutz der australischen Nordküste. Die australische und amerikanische Luftwaffe waren hier mit Mitchell Bombers, Kitty Hawks und einem Jagdgeschwader stationiert.
Nach dem zweiten Weltkrieg war das Pub dann für viele Jahre geschlossen bis es Anfang der 1970er Jahre wieder eröffnet wurde. Seit der „Wiedereröffnung“ Anfang der 70 er Jahre wurde das urige Pub ein richtiger Touristenmagnet. Doch was macht dieses Pub so einzigartig: Daly Waters Pub lebt und erzählt über seine Vergangenheit. Es ist ein Stück Outback aus vergangener Zeit und doch schreibt es tagtäglich wieder eine neue Geschichte. Überall an den Wänden und Decken hängen Souvenirs und Andenken, Geschäftskarten und Banknoten aus der ganzen Welt. Sogar zurückgelassene BH’s schmücken die Wänden und zeugen von der lebendigen Geschichte dieses Pub‘s inmitten des australischen Outbacks.
Wir übernachteten eine Nacht auf dem Campground von Daly Waters, welcher gerade auf der gegenüberliegender Strassenseite des Pub’s war. Sicher nicht einer der schönsten Campgrounds in Australien, doch für eine Nacht allemal gut genug. Während unseres Aufenthalts spielte am Abend sogar eine Band im Daly Waters Pub. So speziell wie das Pub ist, so „Schräg“ war auch diese Band, welche an diesem Abend spielte. Noch nie hatte ich so eine spezielle Bühnenshow gesehen kombiniert mit hochkarätiger Musik. Die Musiker mischten sich unters Publikum und „spazierten“ im ganzen Lokal hin und her. Doch irgendwie passte die Gruppe zu diesem Pub – auf jeden Fall blieb uns dieser Abend in sehr guter Erinnerung und noch heute bin ich von dieser Band beeindruckt. Aus fotografischer Sicht ist dort natürlich das Daly Waters Pub im Mittelpunkt – und das war es auch, was ich hier hauptsächlich fotografieren wollte.20130922-_DSC1998-Daly-Waters-Pub-220130923-_DSC2016-Daly-Waters-Sunrise  20130922-_DSC1981-Daly-Waters Daly Waters Pub Daly Waters Pub

Deadly Silence

Stille! Nebelschwaden schweben über das Wasser und Grasland des Feuchtgebietes. Der Himmel färbt sich pink und der Mond geht gerade über dem Wetland des Yellow Water Billabongs unter. Ein Seeadler sitzt auf der Baumkrone und ab zu fliegen Eisvögel auf um sich dann wieder auf einem Zweig nieder zu lassen und eine kleine Gruppen von Magpie Geese zieht am Himmel friedlich ihre runden. Pandanus Palmen und Papierrindenbäume(Paperbark Trees) spiegeln sich im ruhigen Wasser des Billabongs. Alles wirkt so friedlich und ruhig. Ruhig gleiten wir auch auf dem kleinen Boot mit unserem Führer auf dem Yellow Water in den neuen Tag hinein. Ein Morgen am Yellow Water Billabong ist einfach unbeschreiblich und lässt sich mit nichts vergleichen. Man ist so verzaubert von dieser Landschaft und so in Gedanken versunken, dass man alles Drumherum vergisst. Ich habe das Gefühl, dass es nirgendwo auf dieser Welt einen Ort gibt, wo man mehr Ruhe und Frieden empfinden kann als hier auf dem Yellow Water Billabong. Dieser Moment mit dieser Ruhe und dieser Schönheit ist geradezu surreal!
Doch in dieser Idylle lauert auch Gefahr!……und dann sehen wir diese Gefahr! Ruhig und friedlich gleitet sie im Wasser und man hat das Gefühl es lässt sich einfach treiben. Nichts deutet darauf hin, dass diese Begegnung tödlich enden könnte. Nichts deutet darauf hin, dass diese Ruhe trügerisch sein kann. Es ist auch eine tödliche Stille, fast wie die Ruhe vor dem Sturm. Doch es ist auch faszinierend. Gerade diese Spannung zwischen Ruhe, Schönheit, innerlichem Frieden und Gefahr macht es auch aus, dass dieser Ort so eine Anziehungskraft auf mich hat. Vielleicht ist es auch die Abenteuerlust in mir – doch hier draussen wird einem wirklich bewusst, dass wir Menschen nichtig und klein und nur ein kleiner Teil dieses Universums sind.
Friedlich gleitet es dahin, das Salzwasser Krokodil, man sieht nur seinen Kopf über dem Wasser und man kann sich kaum vorstellen, dass es mit der friedlichen Ruhe jeden Moment vorbei sein kann. Beobachtet es uns?
Ich erlebte dies einmal, wie innert Sekunden aus einer harmonischen ruhigen Situation, tödlicher ernst geworden ist. Damals war ich ebenfalls im Kakadu Nat’l Park und es war meine erste Begegnung mit einem in freier Wildbahn lebenden „Saltie“. Auch dieses Erlebnis werde ich niemals mehr vergessen (nachzulesen in meinem Blog-Artikel „My first Saltie“ in der Kategorie Australia vom 22.7.2013)
Diese Reptilien haben schon mein ganzes Leben lang immer eine Faszination auf mich gehabt, doch seit dem Moment wo ich diesen Kontinent das erste Mal betrat und diese Ur-Tiere auch das erste Mal in ihrer Umgebung begegnet bin, ist meine Faszination noch stärker geworden.
Dieser bemerkenswerte „Saltie“ liess sich von uns nicht stören und er gleitet im ruhigen Gewässer „friedlich“ an uns vorbei……….doch wurde ich von unserem Führer darauf aufmerksam gemacht, dass ich die Kamera nicht zu weit aus dem Boot halten sollte! Sie sind schnell! Sie kommen aus dem nichts! Sie beobachten uns lange bevor wir überhaupt wissen, dass sie da sind und wenn wir sie sehen, dann kann es schon zu spät sein. Ein Saltie den wir nicht sehen ist gefährlicher als einer den wir sehen…….das Boot biegt in einen anderen Arm des Billabong und wieder öffnet sich eine faszinierende Welt. Und wieder bin ich hingerissen und stark beeindruckt von dieser Landschaft. Und wieder Ruhe, Ruhe und Ruhe……man könnte sicher eine Stecknadel zu Boden fallen hören……… und wieder sehe ich ein Saltie im Wasser gleiten…….“Deadly Silence“20130919-_DSC5066-Deadly-Silence

Technische Details: Nikon D700, 70-200/f2.8, 2x Converter (@280mm), ISO 500, f 7.1, 1/640 Sekunde, Polfilter

Gagudju Dreaming

Es ist etwas unheimlich um diese Tageszeit: Die helle Baumrinde wiederspiegelt das helle Mondlicht in der Dunkelheit der frühen Morgenstunden. Melaleuca(Papierrindenbäume), Billabongs, Krokodile, Moskitos, Barramundi und ich in einer der faszinierendsten und schönsten Wassersysteme unseres Planeten. Es ist ca. 5.30 Uhr und noch stockfinstere Nacht und ich stehe am Ufer des „Krokodil-befallenen“ Yellow Water Billabongs in Australiens grössten Naturschutzgebiet, dem Kakadu National Park. Ich muss schon gestehen das mir etwas mulmig zu Mute ist, nicht zu wissen, ob ich von einem „Saltie“, so werden die Salzwasser-Krokodile von den Australiern liebevoll genannt, auf dem Billabong treibend beobachtet werde. Langsam wird es heller und am Horizont erkennt man schon das erste Licht des anbrechenden Tages. Ich habe mich eigentlich schon am Vortag für eine Bildkomposition entschieden und so wusste ich auch schon wo ich mein Equipment aufstellen wollte. Nichts als das Summen von tausenden von Moskitos unterbricht die Stille am Billabong. Es ist wieder mal ein umwerfendes Gefühl, die Ruhe zu erleben und Zeuge zu sein von diesem Moment wenn der Billabong zu neuem Leben erwacht. Dies sind unbeschreibliche Momente im Leben eines Landschaftsfotografen und für nichts in der Welt möchte ich diese Erfahrung und dieses Erlebniss missen wollen. Da ich genau wusste was ich wollte und dieser Ort inzwischen schon recht gut kannte, konnte ich somit das Lichtspiel ruhig geniessen und im Moment wo für mich alles stimmte den Auslöser der Kamera betätigen!20130920-_DSC1785-Gagudju-Dreaming

Technische Details: Nikon D800e, 70-200mm Objektiv (@160mm), ISO 100, f 11, 1/60 Sekunde, Polarizer

 

Ghost Gum

Normalerweise ist ja das harte Licht um die Mittagszeit nicht gerade das idealste für uns Fotografen. Doch hier bei diesem Motiv fand ich das harte Licht und der wolkenlose Himmel geradezu perfekt. Der blaue Himmel ist ein perfekter Kontrast zum Weiss des Ghost Gum’s.

Wir waren unterwegs in den East McDonnell Ranges. Auf dem Weg zur Trephina Gorge begegnet man diesem Ghost Gum. Der Ghost Gum ist ein Eukalyptus Baum und trägt diesen Namen wegen seiner gespenstischen kalkweissen Farbe der Rinde. . Diese weissen Bäume in Verbindung mit der roten Farbe der Erde und dem blauen Himmel machte dieses Sujet zu beliebten und attraktiven Fotomotive. Dieser „Ghost Gum“ hier soll angeblich 300 Jahre alt sein und ist mit 33 Meter Höhe der grösste bekannte Ghost Gum in den East McDonnell Ranges. Ein Wunderwerk der Natur.Giant Ghost Gum
Bei diesem Platz hatte es noch ein anderer fotogener Ghost Gum, meiner Meinung nach fotogener als die eigentlich Attraktion. So machte ich eine Serie von Aufnahmen aus unterschiedlichen Perspektiven und verschiedene Kompositionen beider Bäume.
Zur technischen Seite der Aufnahme: da die Rinde sehr hell ist, besteht die Gefahr, dass man Zeichnung verliert, mit anderen Worten die Lichter ausfressen. Auf der anderen Seite besteht die Gefahr der Unterbelichtung. Je nach Situation kann das eine oder andere eintreffen. Am besten überprüft man die Aufnahme am Monitor und schaut sich das Histogramm an.Ghost Gum II#3-2065

Spinifex Glow

Es war noch stockdunkel als ich mich von unserem Camp beim Three Ways Roadhouse auf den Weg machte Richtung Devils Pebbles. Es ist ungefähr eine 30 Minütige Autofahrt und nur ein paar Roadtrains kamen mir auf dem Stuart Highway entgegen bis ich auf die Schotterpiste zu den Devils Pebbles abbog. Als ich unser 4×4 am Ende der Piste parkte, konnte man weit am Horizont schon einen gelb-rötlichen Lichtstreifen erkennen. Ausgerüstet mit einer Stirnlampe, dem Fotoequipment auf dem Rücken und dem Stativ auf der Schulter machte ich mich auf den Weg zu den Devils Pebbles. Es war eine Sternenklare Nacht und somit war der Himmel Wolkenlos bis auf ein paar vereinzelte Wolkenfelder am Horizont. Da ich wusste was ich fotografieren wollte, ging ich direkt zu diesem Ort und stellte meine Kamera auf und wartete anschliessend auf das „perfekte“ Licht. Langsam wurde es heller, die Granitfelsen leuchten im kühlen Pastellfarbenen Morgenlicht rot-orange im Kontrast zum dunkelblauen Himmel mit dem Mond. Die Aufnahme war auf dem Sensor und ich dachte ich warte noch ab, bis die Sonnenstrahlen die Granitfelsen anleuchten, als ich mich umdrehte und diese Lichtstimmung vorfand. Die Sonne ging gerade auf und die ersten Sonnenstrahlen warfen lange Schatten über das endlose Outback und das Spinifex-Grass leuchtete Gold-Gelb im Gegenlicht während sich die rote Erde und die zerstreuten Granitsteinen noch in dessen Schatten befanden. Jetzt musste es schnell gehen bevor das Licht weg ist. Schnell suchte ich mir einen geeigneten Standpunkt und eine passende Komposition und wartete noch einen kleinen Moment bis das Licht meiner Meinung nach den Zenit für diese Bild erreicht hat und drückte dann auf den Auslöser.
Auch wenn man genau weiss, was man fotografieren möchte, es lohnt sich auch immer wieder weiter zu schauen und nicht mit Scheuklappen zu seinem Standort zu gehen und stur nur dieses bild zu machen. Man soll auch nach links und rechts und nach Hinten Ausschau halten. Man weiss nie, was die Natur einem noch zu bieten hat. Ich machte an diesem Morgen drei unterschiedliche Bilder und jedes davon überzeugt und gefällt mir auf seine Weise.Spinifex-Glow - Devils Pepples                                                                                                             Technische Details: Nikon D800e, 14-24/f2.8 (@24mm), ISO 500, f 13, 1/80 Sekunde, ND-Grad 0.6

Lilies of Yellow Water

So schön und faszinierend der Yellow Water Billabong auch ist, so schwer finde ich es auch dort zu fotografieren. Man findet Motive in Hülle und Fülle. Nein, an dem liegt es nicht. Es ist vielmehr, dass der Billabong eine grosse Fläche abdeckt und schwer zugänglich ist. Das bekannteste Motiv, welches auch ohne Zweifel sicher auch eines der schönsten ist, ist auch dasjenige welches man am besten erreichen kann. Ich denke mal deshalb ist es auch das meistfotografierte Motiv am Yellow Water Billabong. Doch gerade auch dieses Motiv mit dem Blick über das Wasser zu den abgestorbenen Bäumen in den Morgen- oder Abendstunden ist recht anspruchsvoll zu fotografieren, wenn man das so sagen darf, vorallem wenn man eine neue originelle Ansicht zeigen möchte. Ohne Zweifel macht man dort aber sehr stimmungsvolle Bilder. Soll man es jetzt trotzdem noch fotografieren oder soll man es sein lassen? Glaubt Ihr, dass dies schon alles fotografiert wurde. Vielleicht ja, doch glaube ich nicht daran! Ich persönlich finde, man soll fotografieren, man sollte auch immer wieder an den gleichen Ort zurückkehren. Der Yellow Water Billabong ist für mich ein Ort an den ich immer wieder zurückkehren „muss“ wenn wir im Top End sind. Jedes Mal wenn wir ihn wieder besuchten war es anders. Auch die Jahreszeit macht gerade dort ein sehr grosser Unterschied aus: Regenzeit – Trockenzeit. Während es in der Regenzeit zum Teil schwer zugänglich ist, kann man während der Trockenzeit, je nachdem wie die Wege freigegeben sind, den Billabong auch einwenig zu Fuss erkunden. Nur schon Morgen oder Abend macht ein Unterschied! Immer wieder gibt es neue unbekannte Sachen zu entdecken. Obwohl der Yellow Water Billabong sicher zu den meist fotografierten Landschaften im Kakadu National Park zählt, glaube ich, man kann immer wieder neue Ansichten, Perspektiven und Stimmungen einfangen. Manchmal scheint es schon fast als ob der Ort durch andere Wetterbedingungen oder anderes Licht eine total andere Persönlichkeit annehmen würde. Es gibt so viele Möglichkeiten Einfluss auf das Bild zu nehmen: andere Jahreszeit, anderes Licht, Sonne, Regen oder Nebel, bei Nacht mit dem Himmelszelt oder bei Vollmond. Auch kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen mit den entsprechenden Kameraeinstellungen, den Gebrauch von Filtern und schlussendlich noch die „Entwicklung“ in der digitalen Dunkelkammer.
Viele Fotografen denken, es ist schon alles fotografiert. Sie glauben, dass ein Ort/Landschaft schon so oft fotografiert wurde, dass es nicht möglich ist, etwas Neues und Einzigartiges zu fotografieren. Aber ich denke es ist möglich! Es ist vielleicht nicht möglich beim ersten oder zweiten Besuch – doch es ist möglich. Ich bin davon überzeugt, dass man sich die Mühe machen muss, die Seele der Landschaft welche man gerne fotografieren möchte, kennen zu lernen. Das ist für mich der Schlüssel um einzigartige Bilder von oft-fotografierten Motiven zu machen. Wenn man sich dafür Zeit nimmt, dann kann man diese einzigartigen Bilder machen.
Natürlich kann man jetzt entgegen halten und sagen, dass man nicht immer die Möglichkeit hat, eine Location wieder und wieder zu besuchen. Das ist absolut richtig. Aber man kann ja auch mal ein Risiko eingehen und etwas weiter gehen, etwas neues Versuchen und nicht beim erst besten Platz stehen bleiben, die Kamera aufstellen und auf das Licht warten. Entdecken Sie die Landschaft für sich. Schauen Sie weiter. Die Inspiration ist dort. Wir müssen Sie nur finden!

Für dieses Bild „Lilies of Yellow Water“ waren wir mit einem Boot und einem Führer unterwegs, welcher die Gegend sehr gut kannte. Das Boot ist eigentlich die einzige Möglichkeit wenn man einen etwas unbekannteren Teil von diesem Billabong und weniger fotografierte Ansichten fotografieren möchte.
Es hat zwar ein paar Trails, aber die können je nach Krokodil-Sichtung und Jahreszeit geschlossen sein. Auch wenn sie frei gegeben sind, ist höchste Aufmerksamkeit angesagt. Krokodile und andere Wildtiere können überall lauern. Man sollte auch immer daran denken, dass nicht das Krokodil welches man sieht das gefährliche ist, sondern dasjenige welches man nicht sieht!
Wir waren an diesem Morgen schon eine Weile auf dem Billabong unterwegs, haben schon etliche Krokodile zu Gesicht bekommen, sowie auch Kingfisher(Eisvögel) und viele andere Vogelarten die im Kakadu National Park heimisch sind, als ich plötzlich diese Stimmung entdeckte mit den zwei Bäumen, dem Nebel und den Wasserlilien. Unser Führer fuhr mit dem Boot so nahe wie möglich an die Wasserlilien heran und ich versuchte bestmöglich auf dem wackligen Boot mein Bild zu machen. Immer wieder musste er das Boot umplatzieren da wir sonst zu tief in die Lilien hineingetrieben wären. Auch hätte es gerade noch ein „Saltie“ in der Nähe gehabt, doch dieser hatte keine Lust mit aufs Bild zu kommen. Es erwies sich als gar nicht so leicht dort eine ansprechend komponiertes Bild zu kreieren. Ich machte verschiedene Aufnahmen um dann am Bildschirm zu entscheiden welches die beste ist. Doch ich denke mir ist es hier sehr gut gelungen eine neue Ansicht oder zumindest eine nicht oft fotografierte Ansicht und Komposition vom Yellow Water Billabong zu zeigen.Yellow Water Billabong

Technische Details: Nikon D800e, 24-70/f2.8 Objektiv (@56mm), ISO 250, f 8, 1/250 Sekunde, Polarizer

 

Kings Canyon

Nach ein paar Stunden Fahrt erreichten wir den Kings Canyon im Laufe des Nachmittags. Der Kings Canyon ist Teil des Watarrka National Parks und ist die grösste und bizarrste Schlucht im roten Zentrum Australiens. Wir stellten unser Zelt auf und erkundeten an diesem Abend noch ein wenig das Gebiet um den Campground, sahen ein paar Dingos und machte noch Fotos von der Abendstimmung am Kings Canyon.Kings Canyon              Anschliessend gingen wir zurück zu unserm Camp, Julie kochte uns essen und ein paar Dingos verirrten sich auf den Campground und marschierten durch unsere „Busch-Küche“ hindurch.
Am nächsten Tag starteten wir früh um den Canyon Rim Walk zu machen. Der Canyon Rim Walk ist 6km lang und man sollte hierfür 3-4 Stunden einplanen. Am besten man startet Früh-morgens um die Hitze während des Tages zu meiden. Die Wanderung beginnt mit einem ca. ¼ stündigen steilen Aufstieg vom Kings Creek Walk auf das Plateau. Einmal oben angelangt führt der Wanderweg dem Canyonrand entlang und man wird immer wieder mit atemberaubenden Ausblicke über das weite Land des Outbacks und in die Schlucht belohnt.Kings Canyon                                                                                            Immer wieder können wir die verschiedenen Formen und interessanten Strukturen des rot gelben bis weissen Sandsteins bewundern, dessen Farbe aus Eisenoxiden resultiert.
Zirka nach der Hälfte des Weges führt ein Pfad in ein Wasserloch herunter, welches „Garden of Eden“ genannt wird. Anschliessend geht es wieder auf das Plateau hinauf und an einigen Stellen hat man einen spektakulären und eindrücklichen Ausblick in die Schlucht mit den steilen, glatten, rot-gelben Felswände. Besonders abends präsentiert sich der Kings Canyon in einer atemberaubenden Stimmung wenn die Felswände im Licht der untergehenden Sonne intensiv rot gelb leuchten.Kings Canyon - Watarrka Natl Park
Anschliessend an den Rim Walk machten wir noch den Kings Canyon Creek Walk. Der Pfad führt dem Kings Canyon Creek entlang in die Schlucht hinein und endet bei einer Aussichts-Plattform mit Blick auf die steil aufragenden Felswände.
Immer wieder war ich auch fasziniert von den Eukalyptus Bäumen welche Nährstoffe und Platz zum wachsen in den Felswände gefunden haben. Auch immer wieder ein beliebtes Fotomotiv.Gum Tree, Kings Canyon
Julie ging unterdessen zu unserem Camp zurück und ich machte mich nochmals daran den anstrengenden Aufstieg auf das Plateau hinauf in Angriff zu nehmen um den Kings Canyon im Abendlicht vom Canyonrand aus zu fotografieren.
Julie holte mich dann nach Sonnenuntergang beim Canyon Eingang mit unserem Toyota Land-Cruiser wieder ab.