Herbst trifft auf Winter

Letztes Jahr war ein turbulentes Jahr und leider kam ich nur selten dazu regelmässig in meinem Blog zu schreiben. Die möchte ich in diesem Jahr ändern und wieder öfters hier neue Beiträge posten, wenn möglich wöchentlich. Der Anfang macht, neben meinen bereits veröffentlichten „Best of…..2014“ Beiträgen ein etwas älteres Bild aus dem Jahr 2011. Inzwischen ist dieses Motiv in den letzten zwei Jahren von vielen Landschaftsfotografen immer wieder und wieder fotografiert worden und immer wieder in der selben Perspektive und der selben Ansicht. Diese Komposition ist, obwohl schon älter immer noch einzigartig.
Herbst trifft auf Winter. Dies war im Jahr 2011schon Mitte Oktober auch im Solothurner und Baselbieter Jura zu bewundern. Die Herbstfarben auf dem Höhepunkt ihrer Leuchtkraft im Kontrast zum Weiss des Schnees im Morgenlicht. Ein herrliches Motiv. Deshalb fuhr ich an diesem Oktober Morgen nach dem Kälteeinbruch und dem Schneefall Richtung Solothurner/Baselbieter Jura um zu fotografieren. Leider machte das Wetter an diesem Morgen nicht so mit, obwohl laut Wetterbericht es mehrheitlich sonnig hätte sein sollen, war Einheitsgrau angesagt. Nicht unbedingt ideales Licht für mein Vorhaben. Doch manchmal muss man eben mit dem Vorlieb nehmen was man kriegt……..und das Beste daraus machen.
Dieser Baum wollte ich schon länger mal so fotografieren, doch schien mir das Licht bis zu diesem Zeitpunkt nie ideal gewesen zu sein……doch an diesem Morgen war es mir dann einen Versuch wert. Die Farben der Blätter leuchteten im Kontrast zum Schnee und dem bedeckten Himmel. Im Vordergrund wollte ich die gefallenen farbigen Blätter im Grass liegen haben welche mich so zu sagen ins Bild führen.
Im Hintergrund sieht man noch den „Ankenballen“ welcher mir schon ein paar Mal als Motiv gedient hatte.
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Technische Details: Nikon D700, 16-35mm Objektiv (@22mm), ISO 200, f 13, 0.6 Sekunde, Polarizer

nature-moments best of 2014

….und wieder ist ein Jahr vorbei. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Wie immer am Anfang eines neuen Jahres schaut man noch einmal zurück auf das vergangene Jahr. Es war kein einfaches Jahr aus fotografischer Sicht, trotzdem konnte ich ein paar Ideen umsetzen. Einer der Höhepunkte war letztes Jahr der Trip zu den Cascade des Tufs. Ich wollte diese Location schon seit vielen Jahren aufsuchen, nun hat es endlich mal geklappt. Auch dieses Jahr steht der französische Jura wieder auf meiner Liste. Ein anderer Höhepunkt war im Oktober die mehrtägige Trip mit Landschaftsfotografen Kollege Martin Mägli in den Walliser Alpen. Auch hier konnte ich einige schöne Bilder machen. Im November konnte ich endlich nach 5 langen Jahren die Welle im Schweizer Jura (Belchen-Region) umsetzen. Diese Idee jagte ich schon seit 5 oder 6 Jahren hinterher. Auch bin ich immer noch an der Bearbeitung und Durchsichten der Bilder vom letzten Australien Besuch. Auch hier gab es einige schöne und stimmungsvolle Bilder.
Nun, untenstehend findet Ihr eine Auswahl meiner persönlichen Favoriten aus dem vergangen Jahr!

Again another year is gone by! It’s incredible how time flies by. As always at the beginning of a new year I take a look back at the past year.
One of my highlights was the trip to the French Jura visiting Cascade des Tuffs. This location has been on my wish list for so many years and finnaly past spring everything seemed to be perfect to photograph these waterfalls in the French Jura. The French Jura also made it on the „to do-list“ for this year. Another highlight was the multi-day trip to the Southern Swiss Alps in october with fellow Swiss landscape photographer Mart Mägli. Weh ad for three day really great weather conditions and so I was able to bring home some real great images. Some of them are still waiting to be processed. In November I finally could fullfill a 5 year old dream: shooting the wave in the Swiss Belchen Region (Swiss Jura Mountain). I had been chasing this idea for 5-6 years and finally this past autumn the weather situation was perfect and the fog was flowing over the lower Jura Mountains. It was such an amazing moment and I am so grateful to witness such a beautiful moment. Also, I’m still processing images from our last trip to Australia!
Below you will find a selection of my personal favorites from the past year!

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Landschaftsfotografie-Workshop „Herbst am Belchen“

Zusammen mit Adrian Wirz, Landschafts-& Wildtierfotograf aus Sissach/Schweiz führe ich dieses Jahr im Oktober 2014 in der Belchen Region einen Workshop für Landschaftfotografen durch. Der Workshop ist für all diejenigen die sich für Landschafts-& Naturfotografie interessieren, ob Anfänger oder Fortgeschrittener. Adrian Wirz und ich kennen die Region sehr gut, so ist es uns möglich, Sie zur richtigen Zeit an den richtigen Ort zu bringen, damit Sie schöne stimmungsvolle Aufnahmen machen können. Der Sonnenaufgang auf der Belchenfluh gehört im Herbst zu den Highlights in der Nordwestschweiz – doch ist dies nicht der einzige Höhepunkt an diesem Tag. Wir werden Sie den ganzen Tag von einem schönen Ort zum anderen bringen und mit etwas Wetterglück werden Sie einen unvergesslichen Sonnenuntergang am Ankenballen erleben.

Weitere Infos finden Sie auf unserem PDF Flyer!  Workshop Belchen-Oktober 2014

Dein Motiv kennen

In den letzten paar Jahren war ich jetzt schon x-hundert Mal in der Gegend um die Belchenflue am fotografieren. Und immer wieder entdeckte ich was neues. Ich erkannte aber schon bei meinem ersten Besuch das mögliche Potential dieser Landschaft im solothurnischen und Baselbieter Jura. Auch hatte ich damals schon die eine oder andere Bildidee und Vision.
Es ist zwar meiner Meinung nach nicht zwingend eine Landschaft gut zu kennen um gute Bilder zu machen, aber es ist auf jeden Fall ein grosser Vorteil. Erstens ist nicht immer die erst beste Komposition die Beste, auch ist nicht immer der erste ausgewählte Kamerastandpunkt der optimalste. Zweitens öffnen einem immer wieder neue Blickwinkel welche vielleicht noch interessanter sind und die Lichtverhältnisse sind auch jedes Mal wieder anders. Man kann schon sagen, je besser man sein Motiv kennt, je besser kann man das Endergebnis  bis zu einem gewissen Grad steuern. Wenn ich das erste Mal an einem Ort fotografiere, ich vorher noch nie dort war, weiss ich nicht unbedingt wie meine Landschaft (mein Motiv) im Morgenlicht oder Abendlicht wirkt. Dazu kommt noch die Jahreszeit. Das Licht im Sommer ist nicht gleicht wie das Licht im Herbst und dies ist wiederum anders als das Licht im Winter oder Frühjahr. Viele Faktoren spielen eine Rolle welche wir nicht beeinflussen können. Aber wir können lernen wie & wann man evt. welche Lichtsituation an diesem Ort antrifft. Wann und wo geht die Sonne unter und wann und wo geht sie auf. Wie sieht es mit dem Mond oder den Sternen aus. Vielleicht eignet sich dieses Motiv besonders gut für Nacht-Fotografie. Oder trifft man abhängig von der Jahreszeit häufig Nebelstimmungen an oder eignet es sich besonders gut die Farbenpracht im Herbst zu fotografieren. Alles Sachen die man beim ersten Mal vor Ort nicht unbedingt weiss, vor allem wenn es ein relativ unbekanntes Landschaftsmotiv ist welches nicht tausendmal schon fotografiert wurde.
Ein paar Infos kann man sich heute natürlich schon im Internet holen. Ich persönlich finde das eine gute Hilfe und auch Informationsquelle bevor man sich selber vor Ort begibt. Aber je unbekannter ein Motiv, desto weniger findet man natürlich auch im Web. Das Internet ist aber für den Anfang eine gute Möglichkeit sich über sein Motiv ein wenig zu informieren aber es ersetzt auf keinen Fall die Erfahrung vor Ort
Eine andere Möglichkeit etwas über einen möglichen Ort zu erfahren den man gerne einmal fotografieren möchte, ist durch andere Fotografen. Sie geben Tipps zu welcher Jahres und Tageszeit es dort am besten ist zu fotografieren. Aber auch dies ersetzt auf gar keinen Fall die eigene Erfahrungen vor Ort.
Ein anderer wichtiger und nicht zu vernachlässigen Faktor ist, dass man das Wetter so zu sagen „Vorausahnen“ kann. Wie wird sich die Situation Wettermässig in den nächsten 20 bis 30 Minuten entwickeln. Mit der Zeit einwickelt man dafür ein wenig ein Gespür.
Es ist von Vorteil wenn man weiss, wann man sein Vorhaben umsetzten möchte, sich ein paar Tage vorher über die Wetterlage informiert . Man wird im Voraus nie ganz genau wissen können welche Wetterbedingungen man antreffen wird, aber man kann einen Fehlentscheid evt. Vermeiden und die Erfolgsaussichten auf das gewünschte Vorhaben sind grösser.
Ich bin mir sicher das ich das Potential dieser Gegend um die Belchenflue noch lange nicht ausgeschöpft habe und immer wieder neue Kompositionen finden werde und auch immer wieder neue interessante und dramatische Lichtsituationen antreffen werde.Ankenballen-Belchen
Technische Details: Nikon D700, Nikkor AFS 70-200/f2.8G IF VR ED (@200mm), ISO 200, f 13, 1/2 Sekunde, Polarizer