Sweet Emotions

Nachdem wir 1 ½ Tage am Cinque Torri verbracht haben und viele spannende und interessante Stimmungen erleben durften, wanderten wir zurück zu unserem Ausgangspunkt. Von dort ging es dann noch gute 20 Minuten einen holprigen Weg runter, wo ich echt froh war um meinen 4×4. Dann ging es Richtung Drei Zinnen. Wir fuhren die steile Bergstrasse zum Rifugio Auronzo hoch, wo wir das Auto parkten. Da wir die nächsten zwei Nächte in der Drei Zinnen-Hütte übernachten, packten wir nur das nötigste in unsere Rucksäcke. So konnten wir das Gewicht um ein paar Kilo erleichtern. Wer als Fotograf in den Bergen unterwegs ist, der weiss wieviel jedes einzelne Kilo ausmacht, welches man mehr oder weniger schleppen muss.
Wir entschieden uns, links um die Drei Zinnen herum zu gehen, so konnten wir zugleich auf dem Weg noch ein paar Spots auskundschaften. Natürlich wollte ich auch den einfachsten Weg nehmen zur Drei Zinnen-Hütte. Doch daraus wurde nichts. Einen kleinen Fehler unsererseits, mit atemraubenden Folgen für uns. Erst ging es steil hinunter. Und das nicht nur ein paar Meter. Nein, es ging ein paar hundert Meter steil hinunter. Ich ahnte schlimmes. Das müssen wir wieder alles hoch wandern. Und nicht nur das. Sondern noch mehr. Die Drei Zinnen-Hütte liegt noch etwas höher als der Punkt wo der steile abstieg begann. Irgendwo haben wir den falschen Wanderweg genommen. Ich dachte erst noch, «Nicht allzu tragisch! Das packen wir!». Doch schon nur die ersten paar Meter den steilen Wanderweg hochwandern, brachte uns ausser Atem.Landschaftsfotograf Roland Moser unterwegs in den Dolomiten Alle paar Meter machte ich eine Pause. Adrian ging da etwas schneller an die Sache ran und war dann auch immer einige Meter vor mir. Ich weiss nicht einmal mehr, wieviel Zeit wir brauchten um dort hinauf zu wandern – doch irgendwann war es dann auch geschafft. Doch dann der nächste Schock. Angekommen bei der Drei Zinnen-Hütte fühlte ich mich wie auf dem Hauptbahnhof Zürich. Hektik, es war überfüllt, alle wollten Essen, und vor der Theke eine Meterlange Kolonne. Doch die angestellten der Drei Zinnen-Hütte waren zuvorkommend höfflich und liessen sich durch die Menge an Wanderern und Tagesausflügler nicht aus der Ruhe bringen.
Schlussendlich kamen wir auch zu unserer kleinen Verpflegung und haben unsere Betten bezogen. Am späteren Nachmittag erkundeten wir dann die Gegend um die Drei Zinnen-Hütte. Der Ansturm in der Hütte hatte sich inzwischen auch etwas gelegt, doch die Wanderwege zu und von der Drei Zinnen-Hütte Richtung Parkplatz der Auronzo Hütte waren überfüllt. Wanderer an Wanderer. Genauso wie die Autobahn a1 zwischen Luterbach und Härkingen. Das kann es doch nicht sein, dachte ich für mich. So schön und beeindruckt ich auch war von der Bergwelt bei den Drei Zinnen, so schockiert war ich aber auch von der Anzahl Wanderer. Doch je später es wurde wie weniger Wanderer hatte es und so kehrte die ruhe in die Bergwelt zurück. Jetzt konnte man die Natur und den Anblick dieses Bergpanoramas erst so richtig geniessen.
An diesem ersten Abend bei den Drei Zinnen stellten wir unsere Kameras in der Nähe eines schönen Felsvorsprungs auf, ca. ein paar 100 Meter von der Drei Zinnen Hütte entfernt. Als wir dann auf das Licht warteten, kochten wir Wasser auf unseren Gasbrenner um dann eine gefriergetrocknete Fertigmahlzeit zuzubereiten. In der Distanz schien sich ein Gewitter zu bilden. Wir dachten eigentlich wir könnten noch fertig Essen bevor die Zelle uns erreicht. Doch plötzlich ging alles schneller als erwartet und wir mussten, als wir gerade am Essen waren, Hals über Kopf alles zusammenpacken und bei der Drei Zinnen Hütte Schutz suchen.
Diesen Abend verbrachten wir auf der Veranda der Berghütte und fotografierten die Stimmung um die Drei Zinnen. Wir hofften natürlich einen Blitz zu erwischen, doch es wollte nicht sein. Dennoch konnte ich ein schönes Stimmungsbild mit den Drei Zinnen machen.
Als wir dann endlich spät abends uns endlich schlafen legen wollten, musste Adrian, der sonst schon nicht gerne in Massenlager übernachtet, feststellen, dass sein Bett von einem Japaner beansprucht wird. Das ist natürlich ärgerlich und an Schlaf war für Adrian in dieser Nacht nicht mehr zu denken. Vielleicht zum Glück für mich. Denn um 3 Uhr morgens sagte mir Adrian, die Milchstrasse sei gerade über den Drei Zinnen. So stand ich auf und wir fotografierten bis nach Sonnenaufgang, erstmal die Milchstrasse und später die Dämmerung und dann den Sonnenaufgang. Um 8 Uhr gab es dann Frühstück. Nach dem Frühstück ging es dann auf Wanderschaft und wir erkundeten die Gegend um die Drei Zinnen. Obwohl ich an diesem Tag ein paar schöne Spots entdeckte, wusste ich, dass ich diese vielleicht erst in einem Jahr umsetzen könnte. Am späteren Nachmittag, machten wir uns dann wieder auf den Weg zurück zu der Berghütte, wo wir dann anschliessend unseren Abendspot suchten. Erst glaubten wir gar nicht mehr daran, dass es an diesem Abend was Spannendes geben könnte, doch plötzlich und gerade richtig zum Sonnenuntergang wurde der Himmel richtig spektakulär. Aber das magische Licht kam nach Sonnenuntergang. Der Himmel verfärbte sich und das Licht war einfach unglaublich.
Am nächsten Morgen war Tagwache wiederum sehr früh, da wir noch vor der Dämmerung auf der Krete sein wollten und von dort die Drei Zinnen im Morgenlicht fotografieren wollten. Es war ein schöner Sommer morgen – eigentlich war es zu schön. Doch wir hatten es in dieser Woche mehr als nur gut getroffen. Also wollen wir uns nicht wegen dem zu schönen Wetter beklagen. Wir hatten wirklich alles in dieser Woche was ein Landschaftsfotografenherz begehrt: Sonne, Wolken, Nebel und Regen und ein paar atemberaubende Stimmungen fotografieren können. An diesem letzten Morgen in den Dolomiten, konnte ich meine gewünschte Bildidee noch nicht umsetzen, obwohl es wieder ein schönes Bild gab, doch an diesen Standort werde ich wieder zurückkehren.Technische Details: Nikon D810, 14-24/f2.8mm Objektiv (@14mm), ISO 100, f 14, 1.6 Sekunden

Silent Prayer

Schon lange einmal wollte ich in die Dolomiten fotografieren. Letztes Jahr im Sommer konnte ich diesen lang ersehnten Traum endlich realisieren. An einem Samstagmorgen Anfangs Juli 2016 früh fuhren Adrian Wirz und ich los Richtung Österreich, Brennerautobahn, Südtirol zu unserem ersten Spot, dem Pragser Wildsee. Für mich ein «Must See», nicht mehr und nicht weniger. Es ist ein schöner Bergsee, doch die vielen Touristen schreckten etwas ab. Dennoch fand ich, dieser See ist ein Besuch wert – deshalb ist er auch in diesem Jahr in unserem Dolomiten Workshop mit dabei. Die frühen Morgenstunden verpassten wir leider am Pragser Wildsee, da wir uns vorher nicht informiert hatten, um welche Zeit der Campingplatz auf welchem wir übernachteten morgens öffnet. Ich bin mir eigentlich von Australien gewohnt, dass man die Campingplätze immer verlassen kann – doch hier öffneten die Schranken nicht vor 7 Uhr morgens. So standen wir mit unserem Auto morgens um 5 Uhr vor geschlossenen Schranken und konnten nicht durchfahren. Das war schon ziemlich ärgerlich. Von diesem Zeitpunkt fragten wir überall, auch in Berghütten, ob wir auch sicher morgens zeitig vor Sonnenaufgang hinauskönnen! Nach einer Kaffeepause ging es dann weiter Richtung Cortina d’Ampezzo zu unserem zweiten Spot in dieser Woche. Wir wählten extra nicht zu viele Fotospots aus, damit wir uns auch Zeit nahmen für die einzelnen Motive. So hatten wir nur drei verschiedene Motive, aber natürlich bei jedem verschiedene Standorte und Kompositionen eingeplant. So hatten wir auch genügend Zeit jeden einzelnen Ort zu erkunden. Als wir nach Cortina d’Ampezzo Richtung Falzarego Pass fahren wollten, hielt uns die Polizei auf und machte uns darauf aufmerksam, dass die Strasse wegen einem Radrennen für ein paar Stunden gesperrt sei. So kamen wir etwas später als gewollt in der Berghütte Rifugio 5 Torri an. Die Abzweigung zur Berghütte mussten wir noch suchen, da nur eine Schotterpiste zur Berghütte führte. Dort angekommen fing es gerade zu regnen an und nur Minuten später goss es wie aus Kübeln. So machten wir in der gemütlichen Gaststube eine Kaffeepause und warteten bis der Regen nachliess. Danach packten wir unsere Ausrüstung und wanderten zu den ca. 30 Minuten entfernten Cinque Torri. Angekommen sahen wir wegen Nebels nicht viel von den Felstürmen der Cinque Torri. Dennoch konnten wir die Umgebung schon etwas erkunden. Kurz vor Sonnenuntergang lockerte die Bewölkung etwas auf und die Sicht auf die Felsen der Cinque Torri wurde besser und interessanter. Dennoch die grosse Abendstimmung blieb aus. Am nächsten Morgen wollten wir zeitig vor Sonnenaufgang wieder oben bei den Cinque Torri sein, so holte uns der Wecker schon wieder früh aus dem Schlaf. Ein kurzer Blick aus dem Fenster und dann hüpfte ich wieder ins Bett. Ausser Nebel sah ich nicht viel. Doch plötzlich sagte Adrian zu mir, bist du sicher, dass es neblig ist und mit einem erneuten Blick aus dem Fenster stellten wir fest, dass es keine geschlossene Nebeldecke war und man sogar die Sterne erkennen konnte. Wir beeilten uns, damit wir noch rechtzeitig vor der einsetzenden Dämmerung bei den Cinque Torri ankamen. Was wir dann oben sahen als wir vor den Cinque Torri standen, konnten wir selber fast nicht glauben. Es war unbeschreiblich und ich kann das nicht in Worten fassen. Nie in meinen Träumen hätte ich mir eine solche Stimmung gewünscht, weil ich nicht an so etwas glaubte. Nicht in meinen kühnsten Träumen hätte ich mir so etwas vorstellen können. Atemberaubend schön! Die Cinque Torri ragen aus dem Nebel heraus. Die Dämmerung setzte kurz danach ein und zauberte die schönsten Farben an den Himmel welche sich wiederum im Nebel reflektierten. Jede Minute war der Nebel wieder anders und das Licht änderte sich ständig, doch während fast 2 Stunden hatten wir dort perfekte Bedingungen um einmalige Bilder zu machen. Ich habe diesen Spot schon genauestens geplant, doch so etwas kann man nicht planen. Das ist einfach Glück! Die Alpenrosen waren gerade am Blühen und am Abend zuvor entdeckte ich einen Spot wo ich einen Busch blühender Alpenrosen als Vordergrund für meine Komposition verwenden konnte. Manchmal hielt ich nur inne und bestaunte diese Szenerie und dann wieder war ich beschäftigt, das nächste Bild zu kreieren. Für mich persönlich einer meiner eindrücklichsten Momente als Landschaftsfotograf. Wir verbrachten dann noch den ganzen Tag in der Gegend der Cinque Torri, doch ca. 2 Stunden nach Sonnenaufgang zog der Nebel wieder komplett über die 5 Felstürme und wir verbrachten den ganzen Tag in der Nebelsuppe. Auch einen Ausflug auf den Monte Nuvolau auf 2574 Meter brachte mich nicht über die Nebelgrenze hinaus. Gerade wieder rechtzeitig zum Sonnenuntergang löste sich der Nebel wieder auf und so hatten wir wieder schönes Licht mit guter Stimmung bei den Cinque Torri. Nicht mehr so genial wie am Morgen, doch so eine Jahrhundertstimmung darf und kann man nicht zweimal an einem Tag erwarten. Diese Nacht verbrachten wir im Rifugio Scoiatolli von wo aus man einen schönen Blick auf die Türme der Cinque Torri hat. Am anderen Morgen verbrachten und fotografierten wir nochmals ein paar Stunden in der Gegend der Cinque Torri bevor es dann am späteren morgen weiter Richtung Drei Zinnen ging. Ich wusste schon als wir von den Cinque Torri zu den Drei Zinnen fuhren, dass ich in diese Gegend wieder zurückkommen werde. Es gibt noch viele andere Ansichten und Kompositionsmöglichkeiten von dieser eindrücklichen Bergwelt.
Teil 2 folgt!Sonnenaufgang bei den Cinque Torri in den Dolomiten                                                                                                                Technische Details: Nikon D810, 14-24mm Objektiv (@15mm), ISO 64, f 13,
2 Sekunden, ND Grad Filter 0.6 Soft

Best of 2016

Immer Anfang Jahr lasse ich das vergangene Jahr fotografisch Revue passieren indem ich mir Gedanken mache über meine Bilder, welches für mich die 12 besten Bilder des vergangenen Jahres sind. Somit beschäftigt man sich noch einmal mit seinen Bildern – und die Auswahl ist immer schwer. Man muss sich wirklich auf eine kleine Auswahl Bilder beschränken und wirklich die besten auswählen. Natürlich ist das meine persönliche Auswahl. Dieses Jahr fand ich es besonders schwer, sind doch viele Bilder welche ich dieses Jahr gemacht habe, immer noch nicht fertig, das heisst immer noch als Raw-Datei auf meinem Rechner.
Vielen Dank an alle Fotografen die mit mir im vergangenen Jahr unterwegs waren. Besonders an meinen langjährigen Fotografen Kollegen Adrian Wirz. Die Woche in den Dolomiten war sicher einer der Höhepunkte im vergangenen Jahr. Vielen Dank an alle Workshop-Teilnehmer und an diejenigen welche bei mir einen Bildbearbeitungskurs besucht waren.
Jetzt wünsche ich allen ein gutes und hoffentlich auch erfolgreiches 2017!
Untenstehend findet Ihr meine persönlichen Favoriten vom 2016. (Es fehlen die Bilder von Australien! Diese werden später mal hier gezeigt als separates Best of…)

Sense of Awe

Es gibt Momente im Leben eines jeden Fotografen die er wohl nie mehr vergisst. Genau so ein Moment ist dieser Morgen in den Dolomiten bei den Cinque Torri. Eigentlich fing der Morgen nicht vielversprechend an. Der Wecker klingelte und ich schaute aus dem Fenster raus. Adrian fragte mich „Na, wie sieht’s aus?“ Und ich antwortete „Nichts, es hat immer noch Nebel!“ Dann einige Minuten später. Adrian schaute zum Fenster hinaus und fragte verwundert „Wo um Himmelswillen siehst Du acuh Nebel! Das ist Sternenklar!“ Also los ging es! Knapp 20 Minuten später standen wir vor den Cinque Torri und wir glaubten nicht was wir da vorfanden: mehr als perfekte Bedingungen. Die Cinque Torri umgeben von Nebel. Einfach atemberaubend! Da war nichts mit warten auf das perfekte Licht – natürlich wussten wir, dass das Licht immer noch besser werden konnte, doch die Bedingungen waren schon absolut genial und wir konnten gleich loslegen mit fotografieren. So etwas findet man höchst selten vor. Ich stand einfach nur da und kam aus dem staunen nicht mehr heraus. Einen Moment der Ehrfurcht und der unendlichen Dankbarkeit sowas erleben zu dürfen. Natürlich auch die Freude die Gelegenheit zu haben es noch zu fotografieren. Dieser Morgen in den Dolomiten ist sicher für mich das Highlight vom 2016!
Technische Details: Nikon D810, 24-70/f2.8 @34mm, Iso64, f11, 3 Sekunden

 

Das echte RAW

Wenn man es ganz genau nehmen will, dann ist jedes, aber auch jedes Bild manipuliert! Ja Ihr lest richtig! Jedes Bild! Das mag jetzt viele vielleicht schockieren und wenn jetzt ein «Purist» denkt, das betrifft mich nicht, muss ich ihn jetzt leider enttäuschen. Leider wissen viele immer noch nicht das RAW nicht gleich RAW ist und somit ein RAW eigentlich schon ein bearbeitetes Bild ist. Viele wissen das heute immer noch nicht, darunter sind auch viele Fotografen! Was ist denn nun ein RAW? Das wirkliche RAW-Original ist Schwarz/Weiss, ist sehr Kontrastarm und sehr gräulich. Eigentlich kann man das gar nicht ansehen. Viele wissen das überhaupt nicht. Das Original-RAW hat wenig bis nichts zu tun, mit der Datei welche viele als RAW und somit als Original-Bild bezeichnen. Das echte RAW wird als «Linear Gamma» bezeichnet und ist das eigentliche «Digitale Negative» Das ist die echte RAW-Datei und nicht diejenige welche wir in Lightroom oder Adobe Camera RAW sehen!!! Das will heissen, alles darüber hinaus ist eine massive Manipulation der „Original“ Raw-Datei.  Selbst wenn Sie in Lightroom oder Adobe Camera RAW mit den Standardeinstellungen geladen werden oder Sie das Bild auf dem Kamera-Monitor betrachten, sehen Sie ein stark vom ursprünglichen „Original-RAW“ geändertes Bild. Dies in der Regel meist noch auf eine langweilige Art und Weise.
Für mich geht es nicht darum Bilder zu manipulieren, sondern vielmehr diese zu optimieren. Wollen wir eine gute Kontrolle über jeden Prozessparameter haben, damit das Bild schlussendlich so aussieht wie wir es erlebt und gesehen haben. Es geht auch darum es in bester Qualität zu „entwickeln“! Optimiert Ihr eure Bilder auch in Lightroom oder Adobe Camera RAW? Macht Ihr auch noch „Fine Tuning“ in Photoshop damit Ihr noch die letzten 10-20% mehr Bildqualität aus eurer Datei herauskitzeln könnt? Wenn nicht, vergeudet Ihr in den meisten Fällen Bildqualität und Ihr könnt nicht das Maximum aus eurer Datei herausholen.
Wenn man glaubt das „Out of Cam“ das reale Bild ist welche der Wirklichkeit entspricht, hat man sich gewaltig getäuscht. Nichts entspricht weniger der Wirklichkeit als das Original-RAW und das Bild welches direkt aus der Kamera kommt! Wer daran immer noch Zweifel hat, dem kann ich nur das Buch „The Real World Camera RAW“ von Bruce Fraser weiterempfehlen.
In meinen Workshops, ob Privat oder Gruppen-Workshops, sowie auch in speziellen „Bildbearbeitungs-Coachings“ zeige ich Euch Schritt für Schritt wie ihr aus eurer RAW Datei ein hochwertiges Bild macht. Bei Interesse könnt Ihr mich einfach kontaktieren unter office@nature-moments.com
Zum Bild: Das Bild zeigt die Drei Zinnen-Hütte in den Dolomiten an einem Sommerabend vor einem heftigen Gewittersturm. Ich habe bewusst hier eine Langzeitbelichtung gemacht um die Dramatik noch hervorzuheben. Entsprechend habe ich dann das Bild im RAW Converter bearbeitet und in Photoshop fertig gestellt.20160705-_dsc2018-bergwelt-dolomiten
Technische Details: Nikon D810, 24-70/f2.8 Objektiv (@24mm), ISO 64, f 11,                  53 Sekunden, Big Stopper & Little Stopper