Wieso fotografiere ich

Habt Ihr euch nicht auch schon des Öfteren selber gefragt, wieso Ihr eigentlich fotografiert!
Warum Ihr kreativ tätig seid!
Natürlich, weil ich es gerne mache, werden die meisten jetzt einfach denken. Daran habe ich auch keine Zweifel. Zumindest war das der Grund, weshalb man einmal angefangen hat zu fotografieren.
Ist es am Anfang der Spass und die Freude am Fotografieren und am kreativ sein, kommt sicher später auch mal, vor allem nach den ersten kleinen Erfolgen der Aspekt nach Anerkennung hinzu. Jeden freut es, wenn er Anerkennung erhält für sein Schaffen. Das kann sein, wenn sich jemand bedankt für die Hilfe die man anerboten hat, wenn der Chef sich bei Ihnen erkenntlich zeigt für die geleistete Arbeit und Ihnen entsprechend mehr Lohn gibt oder heute im Zeitalter der Sozialen Medien die Anerkennung per «Daumen hoch». Irgendwann kommt doch der Zeitpunkt, wo man nicht nur noch für sich fotografiert! Also wieso fotografiert man? Fotografiert man um anderen zu gefallen? Fotografiert man für Erfolg? Fotografiert man um seinen Lebensunterhalt zu fotografieren? Fotografiert man für Anerkennung? Fotografiert man für sein eigens Ego zu befriedigen? Für was und wenn fotografieren wir eigentlich?
Ich weiss nicht, wie es euch geht, aber ich habe mir diese Frage auch schon gestellt! Dabei ist es gar nicht mal so einfach, ehrlich zu sich selber zu sein! Denn ich glaube, nur aus Freude alleine, machen es die wenigsten.
Wieso ich darüber einen Blog schreibe? Weil ich mich mit dieser Thematik ernsthaft auseinandersetzen wollte!
Ich habe mich in den letzten paar Jahren manchmal selber erwischt, wie die sozialen Medien im Unterbewusstsein mein fotografischer Stil beeinflusst haben. Ich hätte es aber nie zugegeben – und ich denke und bin der Überzeugung vielen Fotografen geht oder ging es ähnlich.
Während ich in den letzten Jahren in sozialen Medien immer wieder Bilder gepostet habe, habe ich bemerkt, dass bestimmte Bilder beliebter waren als andere. Des Öfteren war es so, dass meine persönlichen Lieblingsbilder weniger beliebt waren und viel weniger Anerkennung fanden als für mein Empfinden meine weniger guten Bilder. Bitte versteht mich hier nicht falsch, ich fand auch meine weniger guten Bilder für gut und such diese gefielen mir, sonst hätte ich diese ja gar nicht erst gezeigt – doch man hat einfach seine Favoriten und denkt, «Wow», das ist jetzt ein Hammer-Bild. Aber gerade diese Bilder, waren eben meistens nicht so populär wie die anderen die mir persönlich weniger gefielen.
Obwohl ich jetzt sage und auch behaupte die «Likes» sind mir nicht wichtig und die Anerkennung in den sozialen Medien ist für mich nicht massgebend, hatte es eben doch einen Einfluss auf mich. Auch wenn es nur im Unterbewusstsein war.
Das Dilemma ist folgendes: Jedes Mal, wenn ich eines dieser Bilder gepostet habe und eine Flut von “Likes” erhalten habe, ist man versucht, mehr Bilder dieser Art zu posten und zu fotografieren, die die Leute sehen wollen.
An diesem Punkt kommt die Frage auf, wieso und warum fotografiere ich? Was will ich mit meiner Fotografie bezwecken? Was will man mit der Fotografie erreichen? Und ein wichtiger Punkt, an den viele vielleicht gar nicht denken, aber im Hinterkopf bei vielen Fotografen präsent ist – und wenn sie dieser Frage ehrlich entgegentreten – ist, muss ich davon meinen Lebensunterhalt bestreiten können? Je nachdem diese Antwort, ja oder nein, lautet, sind die Beweggründe warum man Fotografiert und kreativ ist, auch anders.
Was ist jetzt mit mir?
Nun, wie jeder andere Künstler auch, liebe ich die Anerkennung der anderen. Anerkennung ist wie Lohn für das Gemüt und kann einem Energie verleihen und Ansporn sein. Und evtl. im weitesten Sinn auch zu mehr «Einkommen» führen.
Vor einiger Zeit, stellte ich mir dann die Frage «Was mache ich jetzt?» Wie will ich auf diesen Interessenskonflikt reagieren? Ich will doch meine Bilder, meine Sichtweise dem Publikum näherbringen und nicht das, was die Mehrheit sehen will! Wenn man seinen Lebensunterhalt damit verdienen muss oder will, ist das sicher nicht ganz so einfach!
Wenn ich nur Anerkennung und Erfolg möchte, dann mache einfach Bilder die am momentanen Trend entspreche – Milky Way und überdimensionale Panoramen. Aber ist es das, was ich möchte? Nein!!!
So nahm ich mir also Zeit und fragte mich selbst «Wieso und warum fotografiere ich? Wieso habe ich mal angefangen zu fotografieren?» Ich fotografierte, weil es mir Spass machte und ich mich kreativ ausdrücken konnte!

Als ich mit der Fotografie anfing, vor vielen Jahren, machte ich es aus purer Freude. Aus Freude in der Natur unterwegs zu sein und kreativ zu sein. Meine Eindrücke und meine Gefühle von den bestimmten Momenten die ich erlebte, auf ein Bild zu bringen.

Doch mit der Zeit schlichen sich langsam andere Beweggründe dazu. Ich fotografierte um etwas Geld zu verdienen und im Unterbewusstsein sicher auch für positives Feedback.
Dann entdeckt man Fotografie-Wettbewerbe und studiert was ankommt an diesen Wettbewerben und fotografiert um diese zu gewinnen! (Von diesem bleib ich mehr oder weniger verschont)
Irgendwann mal, arbeitet man daran ein passendes Portfolio zu erschaffen, damit man als Fotograf ernst genommen wird. Man hat vielleicht Bilder in seinem Portfolio, welche einem zwar gefallen, es aber nicht zwingend seinem ursprünglichen Stil entspricht.
Man ist kreativ tätig um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Vielleicht würde man viel lieber dramatische Stimmungen fotografieren, doch das andere lässt sich besser verkaufen. Man wird vom Fotograf zum Geschäftsmann. Wieviel «Fotograf» ist man noch und wieviel davon ist man «Geschäftsmann»! Man fotografiert um Geld zu verdienen!
Obwohl ich heute in der glücklichen Lage bin, mit der Fotografie Geld zu verdienen, darf und kann ich immer noch das Fotografieren was ich will und wie ich möchte – doch muss ich ab und zu auch Kompromisse eingehen und anderes fotografieren.
Doch mit fast 50 Jahren bin ich fast dort angekommen wo ich vor vielen Jahren einmal war: Fotografieren aus Freude und Leidenschaft. Es war aber eine lange Reise. Ich musste über all die Jahre neu erlernen, was man als Kind eigentlich schon wusste!

Die Wahrheit ist, das öffentliche Anerkennung und Ruhm nicht schlecht sind, aber niemand kann glücklich werden, indem man Bilder macht um andere zu beeindrucken, egal wie hoch der Lohn dafür ist.
Die Befriedigung von einem «Like» dauert nur einen kleinen Moment, während aber das Fotografieren auf meine Art und Weise eine innere Zufriedenheit erzeugt, die ein Leben lang dauert.
Das Leben ist viel einfacher wenn man versucht nur einer Person zu gefallen: sich selbst!Technische Details: Nikon D800e, 70-200mm Objektiv (@200mm), ISO 64, f 8, 1/500 Sek.

Biwak Pilatus

Vor wenigen Wochen verbrachte ich einen Abend/Nacht/Morgen mit Adrian Wirz und Andreas Gerth auf dem Pilatus.
Nun, der Pilatus gehört für mich nicht gerade zu meinen top-Locations, doch gab es ein Bild welches ich von dort oben schon lange einmal machen wollte. Als mich dann Adrian und Andreas fragten, ob ich Zeit und Lust hätte an diesem Abend auf den Pilatus zu kommen um zu fotografieren ging ich sehr gerne mit. Auch musste ich noch ein paar Bilder haben für mein Night-Photography E-Book – ich bin jetzt aber nicht der typische Milky Way Fotograf. Ich mache es gerne, wenn sich die Gelegenheit bietet, aber ich gehe da jetzt nicht extra hin um ein Milky Way Bild zu machen. Dennoch habe ich mich in den letzten Jahren ein paar Mal mit diesem Thema auseinandergesetzt und im letzten halben Jahr ziemlich intensiv mit der Nachbearbeitung solcher Bilder befasst. Ich war nie zufrieden mit den Ergebnissen die ich hatte und die ich auch von anderen sah. Also befasste ich mich damit, wie ich eine gute Bildqualität erhalten kann, welche man auch qualitativ hochwertig drucken kann.
Doch wie es kommen musste, machte ich auch in dieser Nacht kein einziges Milky Way Bild. Zwei Gründe gibt es dafür: erstens hat mich die Location nicht begeistert, da ich nicht einfach ein nichts-sagendes-MilkyWay Bild mit viel Sternenhimmel und unten ein paar Berge haben wollte, zum anderen will ich auch nicht unbedingt Zivilisationslichter auf dem Bild haben und so war ich schon mal nicht richtig motiviert, auch mitten in der Nacht aus dem warmen Schlafsack herauszukriechen. Also ihr seht, ich bin also kein «eingefleischter» Milky Way Fotograf. Viel lieber freute ich mich auf den Morgen und auf die Dämmerung und den Sonnenaufgang.
Doch zuerst zum Abend. Der Abend war, obwohl er schön war, für mich eher enttäuschend. Fand irgendwie keine Komposition die mich vom Licht und von der Bildgestaltung überzeugen konnte. Ich merkte eigentlich sehr schnell, das wird nichts heute Abend. So wandte ich mich der Bergstation Pilatus und dem Hotel Bellevue zu. Normalerweise nicht meine Motive, doch irgendwie überzeugte mich dieses Motiv an diesem Abend sehr. Ich fand sogar eine Komposition die mich restlos überzeugte. So dieses Bild was ich an diesem Abend machte, ist jetzt nicht typisch für mich. Doch auch am PC überzeugte mich dieses Bild. Die Bearbeitung beanspruchte aber doch einige Stunden – aber nicht, weil ich das Bild mit der Bildbearbeitung «verfälschen» oder «manipulieren» wollte, nein, es ging vielmehr um alle diese Lichter zu kontrollieren. Solche Aufnahmen während der Dämmerung können sehr anspruchsvoll sein, wenn man das Bild dann so haben will, wie man es gerne hätte.
Das Nachtlager auf dem Pilatus hatten wir vorher schon aufgeschlagen, das heisst, viel zu machen gab es da nicht. Einfach die Isoliermatte ausbreiten und den Schlafsack drauflegen und fertig ist die Schlafstelle für die Nacht. Da ich überall gut schlafen kann, hatte ich auch da keine Probleme sofort einzuschlafen. Einmal wurde ich wach und bestaunte die Milchstrasse über mir. Obwohl dies immer wieder sehr faszinierend ist, anzuschauen, hat es mich zu wenig überzeugt um aufzustehen und zu fotografieren. Um 4 Uhr morgens klingelte dann der Wecker und holte mich aus dem Schlaf. Schnell aus dem Schlafsack, gemütlich einen Kaffee trinken und etwas kleines Essen, alles wieder einpacken und dann ging es los mit der Morgenstimmung. Spätestens um 6.30 Uhr war auch das Morgenlicht schon vorbei, aber die erste Bahn fuhr erst ein paar Stunden später wieder runter – so hiess es nun warten und warten und warten. Diesmal aber nicht auf das Licht, sondern auf die Bergbahn.
Technische Details: Nikon D810, 24-70/f2.8mm Objektiv (@22mm), ISO 64, f 11,
123 Sekunden
Technische Details: Nikon D810, 24-70/f2.8mm Objektiv (@23mm), ISO 64, f 11,
1/20 Sekunde
Technische Details: Nikon D810, 70-200/f2.8mm Objektiv (@180mm), ISO 64, f 11,
1/30 Sekunden

Hornseeli

Die Gegend zwischen Grindelwald und Rosenlaui ist für mich eine der schönsten Berglandschaften in den Berner Alpen. Ich besuchte diese Gegend in den letzten Jahren verschiedene Male. Schon länger auf meiner Wunschliste war dieser kleine Bergsee nicht weit von der Grossen Scheidegg. Doch ich hatte genaue Vorstellungen wie ich diesen Bergsee fotografieren wollte. Meine Vorstellungen waren folgende: eine herbstlich angehauchte Landschaft mit tiefem Sonnenstand oder dann natürlich auch das Dämmerungslicht, Spiegelung vom Wetterhorn während es schön leuchtet im letzten oder ersten Tageslicht, Schneebedecktes Wetterhorn und klares Licht. Natürlich musste es auch Windstill sein um eine glatte schöne Oberfläche des Sees zu erhalten, damit die Spiegelung absolut perfekt ist.
An diesem Tag letzten September schien alles zusammen zu spielen. Ich hätte mir noch etwas mehr Schnee gewünscht auf dem Wetterhorn, aber dies war nach so einem warmen Spätsommer und wenig Niederschlag nicht zu erwarten gewesen – aber der Rest war für mich perfekt. So machte ich mich an diesem wunderbaren Frühherbst Nachmittag mit dem Auto auf den Weg nach Grindelwald. Danach ging es noch mit dem Postauto auf die Grosse Scheidegg. Von dort ging es dann weiter auf Schusters Sohlen, zuerst noch Flach und leicht abwärts Richtung Scheidegg Oberläger. Es war ein warmer Frühherbst Nachmittag und das Gewicht von Fotoausrüstung mit Zelt, Schlafsack, Matte und Proviant für 2 Tage machte sich schon etwas bemerkbar. Spätestens beim steilen Aufstieg die letzten gut 30 Minuten spürte ich das Gewicht in meinen Beinen. Oben angekommen erwartete mich eine schöne Hochebene mit der schönsten Herbstvegetation und mitten drinnen eingebettet lag dieses idyllische kleine Bergseelein. Einfach nur wunderbar. Beim Aufstieg war ich zwar froh um den mässigen Wind der blies und mich etwas abkühlte, doch oben angekommen wünschte ich mir, der Wind würde schnellstmöglich aufhören. Von einer schönen Spiegelung war nichts zu sehen. Dennoch ich blieb positiv-denkend, ging es bis Sonnenuntergang noch ca. gute 3-4 Stunden. Nachdem ich die Gegend etwas auskundschaftete und mir ein paar Standorte merkte für mögliche Kompositionen stellte ich mir etwas abseits vom See mein Nachtlager auf. Nach einer kurzen Verstärkung wanderte ich dann hinunter zum See und installierte die Kamera für die ersten paar Bildideen. Ab jetzt heisst es warten und warten und nochmals warten bis sich das Licht passte…doch zwischendurch gab es immer schon ein paar Aufnahmen und ein paar Standort-Änderungen. Die besten Bilder mit den besten Kompositionen suche ich mir dann immer erst zu Hause aus. Doch es ist jetzt nicht so, dass ich nur ständig aus den Auslöser drücke – nein, ich weiss was ich will und löse erst aus, wenn es mir in der entsprechenden Lichtsituation und Komposition gefällt. Dennoch finde ich es immer von Vorteil, wenn man verschiedene Kompositionen versucht in verschiedenen Lichtsituationen. Das Licht an diesem Abend war so wie ich es mir gewünscht und vorgestellt habe. Das Alpenglühen war sogar noch intensiver als ich es mir erträumt habe.
Danach ging es zurück zum Nachtlager, doch bevor ich mir das Abendessen auf meinem Gaskocher kochte, machte ich noch ein paar Aufnahmen mit dem Zelt.                        Doch danach wärmte ich mir endlich eine Pasta-Gemüse Suppe auf meinem Gaskocher. Es war inzwischen schon recht kühl geworden und ich freute mich auf die warme Suppe die mich hoffentlich etwas aufwärmen würde. Doch daraus wurde nichts. Ich hatte gerade zwei Löffel von der feinen Suppe als mir die Tasse aus der linken Hand rutschte und zu Boden fiel. Die Suppe war natürlich überall verteilt und so wurde nichts mehr mit einer warmen Mahlzeit an diesem Abend. Der Fuchs welcher dann ein paar Stunden später um mein Zelt streunte liess mir danke sagen für die leicht verdiente Nahrung. An anderen morgen weckte mich der Wecker schon sehr früh aus meinem Schlaf und ich schlüpfte aus dem warmen Schlafsack, schaute aus dem Zelt und dann ging raus in den eisigen Morgen. Es hatte Bodenfrost, doch das machte es natürlich noch interessanter zum Fotografieren. Doch freute ich mich bereits jetzt schon auf die ersten wärmenden Sonnenstrahlen. Doch bis dahin ging es noch ein paar Stunden. Zuerst einmal gab es einen warmen Kaffee und etwas Kleines zu essen. Danach ging es runter zum See zum Fotografieren. Auch an diesem Morgen war es wieder «Postkartenperfekt» – nicht immer wünsche ich mir diesen wolkenlosen Himmel, doch gerade eben für dieses Motiv wünschte ich mir es jetzt einmal. So war auch dieser Morgen wieder sehr erfolgreich. Als die ersten Sonnenstrahlen mich erwärmten und das schöne Morgenlicht vorbei war, machte ich es mir für ein paar Minuten beim Frühstück noch etwas gemütlich bevor ich das Zelt dann abbaute und mich langsam auf den Rückweg zur Grossen Scheidegg machte. Es war ein erlebnisreicher und einmal mehr wieder ein wunderschönes Erlebnis in den Bergen. Ich war zwar das erste Mal an diesem Bergsee aber sicher nicht das letzte Mal. Doch das nächste Mal wünsche ich mir etwas Dramatik.
Kurz vor Mittag erreichte ich mein Auto in Grindelwald und danach ging es direkt nach Interlaken wo ich mit Jaime Dormer, einem befreundeten Fotografen aus Australien abmachte. Am Abend fotografierten wir dann noch zusammen an der Lütschine.
Als ich ein paar Wochen später die RAW Dateien betrachten wollten, dachte ich habe diese auf den Rechner geladen, habe ich diese nicht mehr gefunden. Auch ein Suchen und wiederherstellen der Speicherkarten brachte nichts, so habe ich die Bilder von diesem Abend an der Lütschine irgendwo «verloren».
Technische Details: Nikon D810, 24-70mm/f2.8 Objektiv (@27mm), ISO 64, f 11, 1/3 Sekunde, ND Grad Filter 0.6 Hard

Extraordinary Vision Photography Magazine

Zugegeben, als ich vor fast 2 Monaten eine E-Mail vom Herausgeber des #1 Outdoor-Fotomagazin für Smartphones und Tablets „Extraordinary Vision“ erhalten habe, hatte ich noch nie von diesem Magazin gehört. Doch als ich dann die App herunter geladen habe und mir ein paar Ausgaben durchgelesen habe, war ich von diesem Magazin wirklich überzeugt. Es war so viel anders, als die vielen anderen Fotomagazine die es Online oder am Kiosk zu kaufen gibt. Auch die Fotografen welche für das Magazin Berichte schreiben, haben mich überzeugt: es sind nicht nur Social-Media-bekannte-Fotografen darunter, sondern Fotografen welche einen hohen küsntlerischen Stellenwert haben wie Guy Tall, Rafael Rojas, Alister Benn, Art Wolve, Ian Plant und viele mehr.
Auf jedenfall war es für mich eine Ehre das ein internationales Foto-Magazin mich für eine Cover-Story haben wollte. So gab es ein Interview mit vielen Fragen, welche ich aber sehr gerne beantwortete.
Wer gerne über mich und meine fotografie mehr erfahren möchte, der darf gerne mein Artikel als PDF hier lesen. Das Magazin ist in Englischer Sprache!
Hier gehts zum PDF!
Wer gerne das ganze Magazin lesen möchte, ist hier der Link dazu. Das Magazin kann man abonieren und somit kann man jede neue Ausgabe auf sein Smartphone herunterladen. Hier ist der Link dazu.
Free issues/Gratis Exemplare zum Download  

Cover Story Landscape Photographer Roland Moser

Cover-Story EV Magazine
„Capturing Nature’s Soul“

Making of Crestasee

Das wir Landschaftsfotografen manchmal etwas «verrückt» sind aus der Sicht eines «Nicht-Fotografen» ist wohl so – doch manchmal fragt man sich als Landschaftsfotograf selber, «Was mache ich eigentlich um diese Tageszeit, in diesem Wetter oder unter diesen Bedingungen hier?»
Doch um das eine spezielle Bild zu machen und einen einzigartigen Moment festzuhalten, muss man auch einiges in Kauf nehmen, Opfer bringen und die Komfortzone» auch mal verlassen.
Ähnlich ging es mir letzte Samstagnacht! Nach einer Geburtstagsparty und einem langen Arbeitstag machte ich mich auf den Weg ins Bündnerland. Andreas Gerth, ein befreundeter Fotograf war schon seit Samstag in der Ostschweiz unterwegs am Fotografieren und fragte mich, ob ich am Sonntagmorgen Interesse hätte am Crestasee zu fotografieren! Eigentlich hatte ich an diesem Wochenende nicht geplant fotografieren zu gehen, da wir ja eben am Samstagabend an der genannten Geburtstagsparty im Bernbiet eingeladen waren. Doch irgendwie reizte es mich und es war zu verlockend, vor allem als mir Andreas noch sagte, dass sein Bruder Roland Gerth ebenfalls mitkommen werde. Das letzte Mal als ich Roland Gerth traf, war 2011 am Stellisee. Dazu kommt, das der Crestasee schon seit einigen Jahren auf meiner Wunschliste steht. So dachte ich, habe ich wieder mal die Gelegenheit für ein kleines Gespräch mit Roland Gerth und komme noch dazu am Crestasee endlich mal zu fotografieren. Das Wetter sollte ja für den Sonntagmorgen auch passend sein.
Doch der Crestasee liegt ja jetzt nicht gerade um die Ecke, wenn man im Raum Solothurn wohnt. Eine gut 2-stündige Autofahrt ist es von mir zu Hause bis nach Flims zum Crestasee. Eigentlich auch keine grosse Sache, oder?
Doch nur wegen einem Bild an das andere Ende der Schweiz fahren? Lohnt sich das überhaupt? Und das erst noch in der Nacht! Und nach einer Geburtstagsparty! Ist das vernünftig? Lohnt sich der Aufwand? 12 Stunden unterwegs sein für ein einen einzigen Moment von wenigen Minuten auf den Sensor zu bannen! Für ein einziges Bild, wenn es dann noch ein gutes Bild wird! Das weiss man in der Landschaftsfotografie sowieso sehr selten. Man kann zwar sehr vieles planen, doch eine Garantie hat man nie.
Um Mitternacht waren wir wieder zu Hause von der Geburtstagsfeier, etwas früher als vermutet. So packte ich schnell meine Sachen zusammen und lud meine Ausrüstung, eine Kanne Kaffee und etwas Verpflegung für Unterwegs ins Auto und fuhr danach gleich weiter ins Bündnerland. Ich war etwas überrascht über das Verkehrsaufkommen auf der Autobahn Richtung Zürich. War es doch schon nach Mitternacht! Doch anscheinend schläft die Schweiz nie! Trotzdem kam ich zügig voran und erreichte den Parkplatz beim Crestasee, wo ich mich am nächsten Morgen mit Andreas Gerth und seinem Bruder Roland Gerth treffen werde, knapp nach 2 Uhr morgens. Obwohl der Mond die Landschaft erhellte, war es relativ dunkel durch den Wald zu fahren und mit gesundem Menschenverstand und der Hilfe des Navis, fand ich dann schlussendlich den Parkplatz im Wald beim Crestasee. Mit ein paar Tassen Kaffee zwischendurch, konnte ich gegen die einsetzende Müdigkeit ankämpfen, dennoch war ich froh, als ich mein Ziel endlich erreichte und mich im Auto noch für knappe 2 Stunden hinlegen konnte. Genau um 4 Uhr morgens holte mich der Wecker aus dem Schlaf. Es reichte noch schnell für eine Tasse Kaffee und einen Ovo-Sport-Riegel bevor dann auch schon Andreas und Roland Gerth auf dem Parkplatz ankamen. Doch bevor wir zum See aufbrechen konnten, musste Andreas noch seinen obligaten «Morgenkaffee» haben. So kamen Roland Gerth und ich noch in den Genuss einen «Andreas Gerth on the Road – Kaffee’s.

Making of „Crestasee“ (Smartphone-Foto)

Danach marschierten wir gemeinsam zum Crestasee und suchten den bekannten Spot.  Ich war noch nie an diesem See, so wollte ich erstmal diesen bekannten Spot auf meine Art fotografieren.  Da Roland Gerth diesen See schon fotografierte, liess er mir und Andreas den Vorrang – war der Platz an diesem Spot doch relativ beschränkt. Zumindest wenn man Ansprüche auf eine originelle und durchdachte Komposition hat. Roland suchte nach neuen Motiven und kam schon bald zurück und zeigte uns was er gefunden hatte. Es dauerte eine Weile, bis ich endlich für mich eine zufriedenstellende Bildkomposition gefunden hatte. Doch jetzt heisst es warten und warten und nochmals warten. Inzwischen sind ein paar junge Naturliebhaber welche am See übernachteten auch wach geworden und die versuchten sich mit Feuer machen. Eher mit weniger Erfolg, brachten sie es mehr dazu den See einzuräuchern. Ich hoffte nur, dass sie das Feuer in den Griff bekommen, bis die Sonne über den Horizont kommt. Doch je länger je mehr, hatte ich Zweifel daran. Zwischendurch gab es einen kleinen Hoffnungsschimmer und der Rauch war fast komplett verschwunden. Doch ich war zufrieden mit meinem Standpunkt und hoffte es würde klappen mit dem gewünschten Bild. Nicht so Andreas! Er machte sich dann auf den Weg nach neuem zu suchen. Auch er wurde belohnt. Noch bevor ich überhaupt ein Bild gemacht hatte, kam er total Happy wieder zurück. Langsam näherte sich die Sonne dem Horizont und machte meine ersten Belichtungen. Ich dachte mir schon, das könnte noch schwierig werden, dies mit einer einzigen Belichtung zu machen. Auch wegen den Rauchschwaden die ab und zu wieder den Wald verdeckten. So machte ich schon einige Belichtungen bevor die Sonne zum Vorschein kam, danach machte ich einige Belichtungen als die ersten Sonnenstrahlen sanft die Landschaft berührte und zum Schluss noch ein paar Belichtungen für den Sonnenstern. Dies alles geschah innerhalb von wenigen Minuten und das Bild war im Kasten. Andreas und Roland fragten mich danach, ob es was geworden ist und ich antwortete bloss: «Das sehe ich dann zu Hause». Als ich mein Bild hatte, suchte ich dann auch noch den See nach anderen Motiven ab und fand ein paar schöne Plätze. Es gibt dort ohne Zweifel noch mehr Motive als das bekannte. Andreas Gerth sowie auch Roland Gerth fanden interessante und schöne Motive. Das schön an diesem Morgen war, dass jeder von uns komplett unterschiedliche Bilder gemacht hat.
Ich habe mich ein paar male gefragt, als sich Andreas auf den Weg machte, um neue Motive am Ufer des Crestasee’s zu suchen, ob ich wohl auch was anderes machen solle. Doch ich hatte diese Idee und blieb hartnäckig. Oft hat sich meine Hartnäckigkeit nicht gelohnt, doch auch wurde ich gerade wegen dieser Hartnäckigkeit auch des Öfteren schon belohnt. Manchmal ist es sehr schwer die richtige Entscheidung zu treffen. An diesem Morgen habe ich mich richtig entschieden. Zumindest für mich war es richtig. Wenn ich jetzt Andreas Gerth’s Foto sehe, so hat er für sich an diesem Morgen auch die richtige Entscheidung getroffen. Was für mich stimmt, muss nicht zwingend auch für einen anderen Fotografen richtig sein oder umgekehrt. So hat wohl jeder für sich an diesem Morgen die richtige Entscheidung getroffen. Es war ein toller Morgen mit zwei grossartigen Fotografen und tollen Menschen unterwegs sein zu dürfen. Nach einem Kaffee mit Croissant machte ich mich dann wieder auf den Heimweg.
Technische Details: Nikon D810, 14-24/f2.8 @ 14mm, Iso 64
3 Belichtungen: Basisbelichtung: f11 & 1/80 Sekunde, Sonnenstern: f22 & 1/13 Sekunde, Nebel: f11 & 1/100 Sekunde, manuell überblendet in Photoshop

Bild des Monats: April 2017

Und schon wieder ist ein Monat vorbei. Die Zeit vergeht im Moment wie im Flug.
Der April war die Zeit der Kirschblüte im Baselbiet und dann kamen noch die Narzissen auf den Jurahöhen. Es kam alles Schlag auf Schlag. Ende März besuchte ich die Osterglocken im Emmental und dann blühten schon die ersten Kirschblüten im Baselbiet. Wir mussten soagr unser Workshop um eine Woche vorverschieben, doch dafür passte an diesem Tag für unsere Teilnehmer alles bestens. Die Kirschblüten waren gerade auf dem Höhepunkt und das Wetter machte perfekt mit: schönes warmes Frühlingswetter!
Nachdem die Kirschblüten im Baselbiet ihren Zenith überschritten hatten, folgte gerade am Osterwochenende der nächste Höhepunkt: die Narzissen oder wilden Osterglocken im Schweizer Jura. Die sonst kahlen Jurahöhen im Neuenburger Jura waren von einem gelben Teppich aus Narzissen bedeckt. So weit das Auge reichte, blühende Narzissen. Jedesmal wieder ein ganz besonderer Anblick. Danach blieb es wieder etwas ruhig. Die blütezeit der Narzissen war von kurzer Dauer, kam doch gerade danach ein richtiger Kälteeinbruch welcher uns wieder Schnee bis ins Flachland bescherte.
Für mich war dieser April ein sehr erfolgreicher monat, konnte ich doch ein paar Ideen umsetzen welche ich schon ein paar Jahre verfolgte. So auch dieses Bild vom wohl schönsten Kirschbaum im Baselbiet. Ich besuchte diesen in den letzten Jahren immer wieder zur Kirschblütenzeit im Baselbiet und habe schon verschiedene Aufnahmen – doch dieses Bild hier ist mein absoluter Favorit. Eigentlich erhoffte ich etwas mehr stimmige Farben an diesem morgen, doch es wollte nicht sein. So wartete ich ab, bis die Sonne über den Horizont kan und setzte diese Bildidee um. Für mich persönlich, das bild des Monats!Kischbaum im Baselbiet
Technische Details: Nikon D810, 24-70/f2.8@28mm, Iso64, f11, 1/125 Sekunde

Im Fokus: Roland Bill Moser

Vor einigen Tagen hat mich Adrian Wirz angefragt, ob ich Interesse hätte in seiner neuen Serie „In Fokus“ mitzumachen, genauer gesagt Fragen von ihm zu beantworten um das Thema Fotografie welche er dann in seinem Blog veröffentlicht. Da musste ich natürlich nicht lange überlegen, war es zum einen für mich eine Ehre dabei sein zu dürfen in seiner neuen Serie und erst noch den Anfang machen zu dürfen. Ich bin gespannt auf die weiteren Interviews welche er macht mit anderen Fotografen.
Wer sich Interessiert, ich rede in dem Interview wie ic zur Fotografie gefunden habe, welches für mich persönlich meine drei schönsten bilder sind, wieso sie es sind und wie diese entstanden sind. Auch spreche ich über mein Equipment und was wichtig ist bei der Landschaftsfotografie. Auch erzähle ich was ich auf meinen Foto Touren so alles erlebt habe.
Hier ist der Link zum Blog „Im Fokus: Roland Bill Moser“ von Adrian Wirz!
Adrian Wirz ist ein guter Fotografenkollege und mein Workshop-Partner. Zusammen haben wir in den letzten paar Jahren so manches Abenteur erlebt. Adrian ist ein begnadeter Fotograf, welcher schon sehr lange fotografiert. Angefangen hat er mit der Fotografie in der Formel 1. Damals suchte er den Lärm und die Power: heute sucht er die Ruhe und die Kraft in der Natur. Er hatte so manch bekannter Formel 1 Star vor der Linse.
www.adrian-wirz.com

Bild des Monats: März 2017

Wieder einmal bin ich etwas spät dran mit dem Bild des Monats.
Auch im März gab es noch nicht viele Foto-Motive welche mich dieses Jahr reizten und ich investierte die Zeit mit dem bearbeiten von Bildern. die Website und in die Werbung.
Dennoch, der Frühling kam Ende März mit grossen Schritten auf uns zu und da gibt es verschiedene Motive und Landschaften die dieses Jahr ganz oben auf meiner Liste stehen.
Eine davon war diese Landschaft im Emmental mit dem Narzissenfeld. Den Ort möchte ich hier lieber geheim halten und somit nicht nennen – es gibt verschiedene Gründe warum. Doch glaube ich, wenn man unbedingt will, kann man diesen auch selber ausfindig machen. Ein paar Fotografen werden ihn natürlich auch kennen.
Dieser Abend schien vielversprechend zu sein, hatte es doch wunderschöne Wolken am Himmel. Auf dem Weg zu diesem Spot hatte ich leider noch einen Unfall. Bei einem Stopp-Schild fuhr mir jemand auf und es gab, zumindest beim anderen auto erheblichen Schaden. An meinem hielt sich der Schaden in Grenzen. Zum Glück war ich genug früh dran, so reichte es trotz dem Unfall noch rechtzeitig zu meinem Spot. Es war einfach genial. Das Licht, die Stimmung und die Landschaft mit den blühenden Narzissen entschädigten mich für den Ärger mit dem Unfall. Es hat wieder einmal alles gepasst und zusammengespielt. Zufrieden und glücklich fuhr ich nach Sonnenuntergang wieder nach Hause.
Technische Details: Nikon D810, 14-24/f2.8@14mm, Iso100, f13, 0.5 Sekunde, 2 Aufnahmen manuell überblendet für max. Tiefenschärfe

Fine Art Photography

Das Schweizer Online Magazin „Fotos fürs Leben“ für Fotografie hat einen Artikel verfasst über die Fine Art Photography mit einem kleinen Bericht über mich mit Interview.
Darin geht es was Fine Art Photography ist und was Fine Art für mich bedeutet, wie ich meinen Stil gefunden habe. Dazu gebe ich auch einige Tipps zur Fotografie und speziell auch zur Fine Art Photography. Im Bericht gibts auch einige Bilder von mir zu sehen.
Hier gehts zum Bericht: Fotos fürs Leben-Fine Art Photography
Landschaftsfotograf Roland Moser spricht über Fine Art Landscape Photography

Bild des Monats: Februar 2017

Winter’s Tale
Mein letzter Foto-Ausflug liegt schon etwas länger zurück und das auch verschiedenen Gründen. Da der Winter sich in diesem Jahr schon relativ früh verabschiedet hat und ich im Februar wöhrend gut zwei Wochen alleine zu unseren zwei Afghanischen Windhunde schauen musste(durfte), entschied ich mich Ende Januar die Kamera-Ausrüstung wieder einmal Nikon zu bringen um eine Inspektion durchzuführen. Nichts ist für mich nervender als wenn das Equipment im entscheidenden Moment versagt. So brachte ich sämtliche Objektive und die Hauptkamera zu Nikon. Da ich in letzter Zeit mit den Nikon Objektiven nicht mehr so ganz glücklich bin, hat mir Patrik Oberlin von Kropf Multimedia während dieser Zeit Tamron Objektive zum testen besorgen können. An dieser Stelle vielen Dank an Patrik und Kropf Multimedia! Doch da das Wetter im Februar auch nicht so stimmig war für Landschafts-Fotografie und ich sowieso ausgelastet war mit unseren Windhunden, machte ich viel Büroarbeit in dieser Zeit – natürlich neben dem Entwickeln von Bildern am PC. So gab es zwar keine neuen Bilder, doch kam ich auch endlich mal dazu, Bilder vom letzten Jahr und an den Bilder von Australien weiter zu arbeiten und fertig zu machen. Trotzdem möchte ich natürlich mein persönliches „Bild des Monats“ hier zeigen. Da der Winter jetzt dann wirklich mal vorbei ist und der Frühling schon vor der Türe steht und für uns Landschafts-Fotografen wieder viele neue Motive bereit hält, habe ich mich entschieden noch ein letztes Winter Bild zu zeigen. Zwar ist ein Bild welches ich letzten November am Etang de la Gruère gemacht habe. An jenem einzigartigen und atemberaubenden Morgen auf welchen ich so viele Jahre warten musste um meine Bildidee umzusetzen: Schnee um den See herum und auf den Tannen, dazu eine sehr schöne Spiegelung auf der glatten Wasseroberfläche und einwenig Eis am Seeufer. Das i-Tüpfelchen war dann noch diese gewaltige Stimmung die gerade zum richtigen Moment einsetzte. Nach der gewaltigen Stimmung, kam dann noch schönes goldenes Licht. An diesem Morgen hatten wir alles was das Landschaftsfotografenherz höher schlagen lässt.Landschaftsfotograf Roland Moser
Technische Details: Nikon D810, 14-24/f2.8@15mm, Iso64, f13, 1/13 Sekunde, Panorama aus 16 Einzelaufnahmen