Bild des Monats: April 2017

Und schon wieder ist ein Monat vorbei. Die Zeit vergeht im Moment wie im Flug.
Der April war die Zeit der Kirschblüte im Baselbiet und dann kamen noch die Narzissen auf den Jurahöhen. Es kam alles Schlag auf Schlag. Ende März besuchte ich die Osterglocken im Emmental und dann blühten schon die ersten Kirschblüten im Baselbiet. Wir mussten soagr unser Workshop um eine Woche vorverschieben, doch dafür passte an diesem Tag für unsere Teilnehmer alles bestens. Die Kirschblüten waren gerade auf dem Höhepunkt und das Wetter machte perfekt mit: schönes warmes Frühlingswetter!
Nachdem die Kirschblüten im Baselbiet ihren Zenith überschritten hatten, folgte gerade am Osterwochenende der nächste Höhepunkt: die Narzissen oder wilden Osterglocken im Schweizer Jura. Die sonst kahlen Jurahöhen im Neuenburger Jura waren von einem gelben Teppich aus Narzissen bedeckt. So weit das Auge reichte, blühende Narzissen. Jedesmal wieder ein ganz besonderer Anblick. Danach blieb es wieder etwas ruhig. Die blütezeit der Narzissen war von kurzer Dauer, kam doch gerade danach ein richtiger Kälteeinbruch welcher uns wieder Schnee bis ins Flachland bescherte.
Für mich war dieser April ein sehr erfolgreicher monat, konnte ich doch ein paar Ideen umsetzen welche ich schon ein paar Jahre verfolgte. So auch dieses Bild vom wohl schönsten Kirschbaum im Baselbiet. Ich besuchte diesen in den letzten Jahren immer wieder zur Kirschblütenzeit im Baselbiet und habe schon verschiedene Aufnahmen – doch dieses Bild hier ist mein absoluter Favorit. Eigentlich erhoffte ich etwas mehr stimmige Farben an diesem morgen, doch es wollte nicht sein. So wartete ich ab, bis die Sonne über den Horizont kan und setzte diese Bildidee um. Für mich persönlich, das bild des Monats!Kischbaum im Baselbiet
Technische Details: Nikon D810, 24-70/f2.8@28mm, Iso64, f11, 1/125 Sekunde

Blütenzauber

Jedes Bild hat seine eigene Geschichte. Manchmal abenteuerlicher, manchmal tiefgründiger, manchmal dauert es Jahre bis ein Bild entstanden ist und manchmal nur wenige Tage oder Stunden. Mancham ist es auch nur eine Frage von Sekunden. Diese zwei Bilder hier sind vor, während und nach einem Landschafts-Workshop entstanden. Adrian Wirz, ein befreundeter Landschaftsfotograf und ich waren in der Woche vor unserem “Blütenzauber-Workshop”, unterwegs im Baselbiet, für weitere interessante Locations zu finden für den vorher genannten Workshop. Eigentlich beabsichtigten wir den Workshop im Oberbaselbiet zu machen, doch weil die Blütenpracht dort noch nicht so weit fortgeschritten war, wie wir gehofft hatten, fuhren wir in dieser Woche das Baselbiet mehrmals rauf und wieder runter um verschiedene Spots mit Potential zu rekognoszieren. Schlussendlich mussten wir uns für ein paar Locations entscheiden! Unter anderem entschieden wir uns auch für diese Ansammlung von Kirschbäumen in der Umgebung von Hemmiken im Baselland. Die Blütenpracht sah gut aus, es hat ein paar hübsche Bäume, eine schöne Wiese und unzählige Kompositionsmöglichkeiten. Also gingen wir dann mit unserer Workshop-Gruppe am kommenden Samstag bei diesen Kirschbäumen vorbei. Die Teilnehmer hatten echt Spass sich in dieser Welt voller Kirschblüten und in einer saftigen und farbenfrohe Frühlingswiese fotografisch auszutoben. So hatten wir zwischendurch auch mal etwas Zeit uns etwas umzusehen und das eine oder andere Bild von unseren Teilnehmern beim fotografieren zu machen. Wenn ich eine Location neu erkunde oder zum ersten Mal dort bin, gibt es eigentlich fast immer ein Sujet welches mir gerade auf Anhieb ins Auge sticht – ob sich dann was daraus machen lässt sei noch dahingestellt. Doch öfters ruht dann eine solche Idee noch für eine Weile bis ich dann die zündende Idee habe. So vielen mir bei diesen Kirschbäumen in der Nähe von Hemmiken diese drei in einer Reihe stehenden Kirschbäume auf. Doch befasste ich mich nicht gross mit ihnen. Adrian rufte mich dann zu sich, als er mit einem Kollegen eine Komposition besprach und mich fragte, was ich hier für ein Bild sehen würde. Also machte ich schnell von Hand ein Aufnahme von diesen drei blühenden Kirschbäumen. Natürlich war dies nur so eine Probeaufnahme und lange nicht perfekt in der Komposition. Adrian sah das gleiche, aber nur mit einem etwas anderen Bildausschnitt. Ich befasste mich dann für ein paar Minuten mit diesem Motiv, doch wusste ich schnell, dass ich an einem anderen Abend vorbei kommen muss, um dies zu vollenden. Dieses Motiv liess mir keine Ruhe mehr und schon am nächsten Tag Abends war ich wieder vor Ort um mich damit in aller Ruhe zu befassen. Auch war ich zeitlich etwas später dort als am Tag zuvor, somit war das Licht und die Farben schon einwenig anders, was mir aber durchaus noch besser gefiel. Auch hatte die Lichtstimmung etwas träumerisches und das durch die Bäume scheinende diffuse Licht war igendwie ganz speziell. Ich versuchte verschiedene Kompositionen im Quer- sowie auch im Hochformat und nach einer guten Stunde hatte ich für mich zwei gute Bilder von diesem Motiv auf dem Sensor.Blütenzauber Baselland
Technische Details: Nikon D810, 70-200mm Objektiv (@175mm), ISO 64, f 13,1/50 sec, polarizerBluetenzauber-Baselbiet
Technische Details: Nikon D810, 70-200mm Objektiv (@200mm), ISO 64, f 11,1/50 sec, polarizer

Wasserfälle französischer Jura

Schon seit ein paar Jahren steht der französische Jura auf meiner Wunschliste. Vorallem die Cascades des Tufs in der Nähe von Arbois. Doch muss es doch dort noch mehr geben als nur diese Wasserfälle sagte ich mir immer wieder und fing an mich über diese Gegend welche man oft übergeht wenn man an Frankreich denkt, zu informieren. Immer wieder in den vergangenen Jahren suchte ich nach Bilder, Reiseberichte und Infos über diese Gegend. Aauch Google Maps ist ein Hilfreiches Werkzeug um sich über Locations zu informieren. Endlich sollte dieser Wunsch diesen Frühling in Erfüllung gehen. Nach diesem Schneearmen Winter und mangels Wasser, dachte ich noch im April, dass es eventuell auch diesen Frühling wieder nicht klappen sollte. Doch dann kam der Regen – und er blieb. Nachdem es Ende April recht viel geregnet hatte und die Wetteraussichten für Anfang Mai ebenfalls für dieses Vorhaben perfekt zu sein schienen, packten wir, Adrian Wirz(Schweizer Landschaftsfotografen-Kollege aus dem Baselbiet www.belchen-schweiz.ch) und ich unsere Sachen und fuhren in den französischen Jura zu den Cascade des Tufs. Da wir diese Zeit optimal nutzen wollten, planten wir noch zwei weitere Fälle zu besuchen: Cascade de Flumen sowie Cascade de Billaude. Der Cascade des Tufs ist zu Recht legendär unter Landschaftsfotografen – und ich denke er wird immer populärer. Doch auch der Cascade de Flumen ist inmitten einer fantastischen Naturlandschaft. Im Gegensatz zum verträumten Cascade des Tufs dind die Wasserfälle im Gorge de Flumen aber viel wilder und ungezähmter sowie auch viel weniger zugänglich. Doch gerade deshalb auch sehr faszinierend. Die Gegensätze beider Fällen könnte nicht grösser sein: auf der einen Seite die verträumte und feenhafte Umgebung bei den Cascade de Tufs und das wilde undzugängliche Gelände am Ende der Gorge de Flumen. Auch die Wasserfälle des Cascade de Billaude sind spektakulär. An diesem Tag als wir dort waren, war das Wasser aber leider durch die Regenfälle der letzten Tag etwas bräunlich gefärbt. Doch auch dieser Fall ist eine Reise wert. Hier nun eine kleine Bilderstrecke von diesen Wasserfällen im französischen Jura.Cascade-des-Tufs-320140501-_DSC4964-Cascade-des-tufs20140501-_DSC4955-Cascade-de-reve20140502-_DSC5129-Les-Cascades-du-Flumen20140502-_DSC5145-Wildes-Wasser20140502-_DSC5098-The-River-Wild