nature-moments best of 2014

….und wieder ist ein Jahr vorbei. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Wie immer am Anfang eines neuen Jahres schaut man noch einmal zurück auf das vergangene Jahr. Es war kein einfaches Jahr aus fotografischer Sicht, trotzdem konnte ich ein paar Ideen umsetzen. Einer der Höhepunkte war letztes Jahr der Trip zu den Cascade des Tufs. Ich wollte diese Location schon seit vielen Jahren aufsuchen, nun hat es endlich mal geklappt. Auch dieses Jahr steht der französische Jura wieder auf meiner Liste. Ein anderer Höhepunkt war im Oktober die mehrtägige Trip mit Landschaftsfotografen Kollege Martin Mägli in den Walliser Alpen. Auch hier konnte ich einige schöne Bilder machen. Im November konnte ich endlich nach 5 langen Jahren die Welle im Schweizer Jura (Belchen-Region) umsetzen. Diese Idee jagte ich schon seit 5 oder 6 Jahren hinterher. Auch bin ich immer noch an der Bearbeitung und Durchsichten der Bilder vom letzten Australien Besuch. Auch hier gab es einige schöne und stimmungsvolle Bilder.
Nun, untenstehend findet Ihr eine Auswahl meiner persönlichen Favoriten aus dem vergangen Jahr!

Again another year is gone by! It’s incredible how time flies by. As always at the beginning of a new year I take a look back at the past year.
One of my highlights was the trip to the French Jura visiting Cascade des Tuffs. This location has been on my wish list for so many years and finnaly past spring everything seemed to be perfect to photograph these waterfalls in the French Jura. The French Jura also made it on the „to do-list“ for this year. Another highlight was the multi-day trip to the Southern Swiss Alps in october with fellow Swiss landscape photographer Mart Mägli. Weh ad for three day really great weather conditions and so I was able to bring home some real great images. Some of them are still waiting to be processed. In November I finally could fullfill a 5 year old dream: shooting the wave in the Swiss Belchen Region (Swiss Jura Mountain). I had been chasing this idea for 5-6 years and finally this past autumn the weather situation was perfect and the fog was flowing over the lower Jura Mountains. It was such an amazing moment and I am so grateful to witness such a beautiful moment. Also, I’m still processing images from our last trip to Australia!
Below you will find a selection of my personal favorites from the past year!

20131230-_DSC4226-Woodland-Solitude20131227-_DSC4177-Weites-Emmental20131230-_DSC4328-Elegance20141018-_DSC0550-Matterhorn-DelightMatterhorn-Majestic20141114-_DSC1461-Himmel-auf-Erden20140608-_DSC5611-Sommergold20140501-_DSC4964-Cascade-des-tufs20140622-_DSC5718-Verwittert20141013-_DSC0428-Pebbles-&-Leaf20141014-_DSC0372-Herbstlicht-am-Ankenballen 20141020-_DSC0835-Lac-Bleu20141129-_DSC0586-Ein-Hauch-von-Gold20130919-_DSC1642-Lilies-of-Yellow-Water20131007-_DSC3164-Apostels-Storm-Light20131001-_DSC2845-Sunrise-Glow20130923-_DSC2083-Pebblescapes20130920-_DSC1785-Gagudju-Dreaming20130920-_DSC1856-Florence-Falls20130920-_DSC1763-Kakadu-Moonset

Faszination Uluru

Der Ayers Rock oder Uluru wie er in der Sprache der Aborigines genannt wird ist zweifelsohne eines der beliebtesten Reiseziele jedes Australien-Touristen und zudem sicher auch eines der bekanntesten Wahrzeichen des 5.Kontinents. Kaum ein Reisender der das Land Downunder besucht lässt sich den spektakulären Sonnenuntergang mit dem Farbenspiel am Uluru entgehen. Natürlich ist er auch immer ein schönes Motiv für jeden Landschaftsfotografen. Doch was macht der Reiz aus, als Landschaftsfotograf ein Motiv zu fotografieren welcher jeder andere Fotograf auch schon fotografiert hat. Ich finde, dass der Uluru auch in jedes Portfolio eines Landschaftsfotografen gehört, der schon einmal diesen Kontinent besuchte. Für mich persönlich ist es aber weitaus mehr als „ein Muss“! Ich würde mal behaupten wer das Farbenspiel am Uluru noch nie mit eigenen Augen gesehen hat, kann sich das gar nicht so recht vorstellen. Es ist aber nicht den Sonnenunter- oder Aufgang mit dem einhergehenden Farbenspiel alleine, was die Faszination ausmacht. Obwohl für den unerfahrenen Australien Besucher der Uluru das Sinnbild für das australische Outback ist, ist das Outback aber dennoch vielmehr als nur diesen roten Monolith im roten Zentrum Australiens. Aber dennoch ist der Uluru das Sinnbild des Outbacks. Für mich ist er irgendwie das spirituelle Herzen von Australien wo man die essenzielle Bedeutung von Freiheit, Mystik und Faszination spüren und fühlen kann.
Als ich das erste Mal durch das australische Outback reiste, war ich fasziniert von der roten Erde, von der Vegetation, der Landschaft, den Farben, der unendlichen Weite und des Himmels. Je näher man dem Uluru kommt umso grösser wird die Vorfreude und die Erwartung: wie wird es sein? Ist er wirklich so wie man es erwartet und von tausend von Bildern schon gesehen hat?……und plötzlich ist der langersehnte Moment gekommen, der Ayers Rock ragt in einem matt rot/orangen Farbton vor mir in den Horizont. Man meint man sei schon sehr nahe, doch man ist immer noch sehr weit von ihm entfernt. Es ist beeindruckend und es übertrifft bei weitem alle meine Erwartungen und Hoffnungen. Es ist schon ein erhebendes Gefühl wenn man nach stundenlanger Fahr durch die endlos scheinende rote Wüste plötzlich der Uluru auftaucht und in seinen Bann zieht. Je näher man dem Monolith kommt je beeindruckende wirkt er. Es ist eine Faszination die man nicht in Worten fassen kann. Es ist ein Gefühl, beinahe schon etwas spirituelles. Es ist auch Ehrfurcht und Respekt gegenüber den Aborigines und ihrem Glauben. Es ist aber auch die Vielfältigkeit: alle die verschiedenen Facetten von Farben und Licht während dem Sonnenaufgang und Untergang, einen Regenbogen über dem Uluru, die kleinen Wasserfälle bei Regen, wenn er vom Nebel umhüllt ist oder einfach die Klarheit bei blauem Himmel. Die Farben sind jedes Mal anders. Das unglaubliche Farbkaleidoskop wirkt wie von der Palette eines Alten Meisters gemalt. Wirkt er aus der Ferne betrachtet noch so glatt und kompakt, zeigt sich am Fusse des Uluru, welcher sich ca. 350 Meter über sein Umland erhebt, ein ganz anderes Bild. Er ist durchzogen von Felsspalten, man entdeckt Höhlen und sogar Wasserlöcher welche aber zum grossen Teil ausgetrocknet sind. Das alles zusammen ist für mich persönlich die Faszination Ayers Rock!Uluru

Technische Details: Nikon D800e, 27-70/f2.8 Objektiv (@35mm), ISO 160, f 11,              1/3 Sekunde, Polarizer

Sunrise am Uluru

Ebenfalls beeindruckend ist der Sonnenaufgang am Uluru. Was mich aber nicht überraschte. Überrascht hat mich wiederum die Menschenmenge, welche mich etwas nachdenklich stimmte. Touristen strömten aus den Bussen und in wenigen Minuten war es vorbei mit der Stille. Wir waren bei den ersten die am Sunrise Viewing Point ankamen. Es war noch dunkel und man konnte nur die Umrisse des Monolithen erkennen. Auch war es noch Still und ruhig – doch das sollte sich schnell ändern. Da ich das erste Mal am Sunrise Viewing Point war und wir gestern keine Gelegenheit hatten die Gegend um den Sunrise Viewing Point zu erkunden, musste ich dies jetzt im dunklen an diesem Morgen nachholen. Natürlich nicht beste Voraussetzung für eine gute Bildkomposition. Also suchte ich mit Stirnlampe und Taschenlampe ausgerüstet nach einem geeignetem Platz mit guter Sicht auf den Uluru. Musste mich aber beeilen den die Busse kamen jetzt schon im Minutentakt an und vorbei war es mit der „Morgenidylle“. Doch war es natürlich sehr beeindruckend und unbeschreiblich zu erleben wie der Tag am Uluru anbricht. Noch bevor die Sonne über den Horizont kam leuchtete der Uluru orange-rot im Kontrast zum dunkelblauen wolkenlosen Himmel. Ein unbeschreibliches Farbenspiel der Natur!
So schnell sich der Sunrise Viewing Point auch füllte, so schnell war er nach Sonnenaufgang auch schon fast wieder Menschenleer.
Nachdem ich noch ein paar Bilder machte von der goldenen Morgenstimmung, gingen dann auch wir weiter, denn ich hatte an diesem Morgen noch ein Briefing mit einem Park Ranger (Photo Permit) und vorher wollten wir noch Frühstücken.
Uluru, morning,before sunriseSunrise-UluruSunrise-Uluru,Sunrise-Viewpoint